Neu bei uns: Bernd (Nubert nuVero 30)

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Neu bei uns: Bernd (Nubert nuVero 30)

Beitragvon Richard15 » 03.10.2017, 17:21

Sehr geehrte Mitglieder im Forum aktives-hoeren,

seit Wochen verfolge ich gespant Themen im Forum „aktives-hoeren“. Ganz besonders einige Ausführungen vom Forums Mitglied "Fujak". Dafür vielen Dank an "Fujak".
Ein ganz tolles Forum mit super Umgangsformen. In den letzten Wochen habe ich viel gelernt!

2011 habe ich meine Kette aufgebaut die gerade so aussieht:

1. Lenovo T460 im Akku Betrieb
2. WIN 10 + JRIVER + WASAPI
3. Aqvox USB Kabel
4. HiFace Evo (erste Version) (Treiber Vista 7_103)
5. Linear Power Supply Delux 9 Volt (Bolder Cable Company Wayne Waananen)
6. AES/EBU Kabel (0,5m Standard)
7. Aqvox USB 2 D/A MKII
8. RCA Out mit Nubert Kabeln nuCable Audio 8 (1m)
9. NAD 375 BEE
10. Nubert nuCable LS Silverline 2x4mm² (jeweils 3m)
11. Nubert Nubert nuVero 30

Momentan wird hier bei uns immer weniger Musik gehört da die Musik irgendwie nervt. Diese Kette soll nun optimiert bzw. von Grund auf erneuert werden - und am Ende natürlich "aktiv" sein.

Herr Flöter von CM-Audio hat mir für einige Tage ein komplettes ACOUSENCE (artistic fidelity) Testpaket bereitgestellt. ARFI´S Abhörmatrix + USB, ARFI PSU, ARFI DAC2 incl. kompletter Verkabelung. Seitdem habe ich eine Idee wo die Reise hingehen soll. Der Unterschied war einfach unglaublich und macht auch süchtig.

Ziel soll sein:

1. NAS Synology DiskStation DS718+ (ev. + convo-fs mit Acourate Filtern)
2. SMS-200 oder ultra (Streamer)
3. ARFI´s Abhörmatrix + USB
4. ARFI DAC2
5. Vorverstärker
6. aktive Schallwandler
7. Stromversorgung bis inklusive Vorverstärker über LiFePO4-Akkus

Durch ganz viel lesen konnte ich viele Fragen klären. Danke nochmals an dieses tolle Forum. Doch für einige Fragestellungen fehlt mir noch ein wenig Background.

1. Für Ralf Koschnickes ARFI USB habe ich spezielle Treiber (XMOS --> ASIO, WASAPI usw.) bekommen. Nach Installation konnte ich diese in Jriver auswählen. Wie kann ich Treiber später im SMS-200 installieren?

2. Wie sollten die aktiven Lautsprecher verkabelt werden - analog oder digital? Analog über einen Vorverstärker - oder eventuell sogar digital direkt von der ARFI´s Abhörmatrix aus?

3. Kann die Kette ohne einen DAC (mein Favorit ist der ARFI DAC2) überhaupt klanglich ans Optimum herankommen? ARFI DAC2 und ARFI´s + USB arbeiten ja im Bereich reclocking besonders abgestimmt zusammen.

Nochmal vielen Dank für jede Hilfe!!

Bernd (Richard15 8) )
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Beitragvon beltane » 04.10.2017, 06:47

Hallo Bernd,

herzlich willkommen hier im Forum, viel Spass und viele gute Informationen.

Zur zweiten Deiner Fragen:

Hat der Lautsprecher eine digitale Frequenzweiche, führt er immer eine DA Wandlung durch. Ich würde dann über den Afis digital in den Lautsprecher gehen, um eine doppelte Wandlung zu vermeiden.

Zur dritten Frage: Schanks Audio, Abacus und B&M zeigen, dass auch der digitale Weg im Lautsprecher klanglich zu einem guten Ergebnis führen kann.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Fujak » 04.10.2017, 07:07

Hallo Bernd,

freut mich, dass Du nun vom stillen Mitleser zum aktiven Mitglied konvertiert bist. :cheers:
Nach der Vorarbeit von Frank bleibt mir nur, die erste Frage zu beantworten: Im Betriebssystem vom SOtM sMS-200 sind bereits alle Treiber für die gängigsten DDCs installiert - so auch für AFI-USB und ARFIS. Also Plug and Play.

Viel Spaß bei uns im Forum
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Beitragvon Richard15 » 04.10.2017, 20:02

beltane hat geschrieben:Hallo Bernd,

herzlich willkommen hier im Forum, viel Spass und viele gute Informationen.

Zur zweiten Deiner Fragen:

Hat der Lautsprecher eine digitale Frequenzweiche, führt er immer eine DA Wandlung durch. Ich würde dann über den Afis digital in den Lautsprecher gehen, um eine doppelte Wandlung zu vermeiden.

Zur dritten Frage: Schanks Audio, Abacus und B&M zeigen, dass auch der digitale Weg im Lautsprecher klanglich zu einem guten Ergebnis führen kann.

Viele Grüße

Frank


Danke Frank für Deine Anmerkungen.
Jetzt stellt sich mir natürlich die Frage - wer beherrscht die Wandlung besser? Herr Koschnickes Afi DAC2 mit gutem Vorverstärker (oder direkt vom AFI mit XLR Verbindungen) und 3 m guten Silberkabeln oder ein guter aktiver Lautsprecher mit digitaler Frequenzweiche bei gleicher digitaler Kabellänge (3m)?
Außerdem fehlen mir noch Informationen zum Thema Störanfälligkeit des analogen bzw. digitalen Signals hin zum Lautsprecher. Welcher Weg ist "sicherer"?
Die von Dir aufgeführten Lautsprecher Marken führen ja auch Boxen die sowohl digital wie auch analog angesteuert werden können. Wenn ich so einen Lautsprecher analog über DAC und Vorverstärker anspreche wird das Signal vor der Verstärkung nochmal von analog digital gewandelt?

Danke für Deine Hilfe!
Bernd
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Beitragvon Michael » 04.10.2017, 20:03

Hallo Bernd,

auch von mir, einem meist nur Mitlesendem, herzlich Willkommen in diesem sehr guten Forum, gespickt mit einigen, extrem bewanderten Mitforenten.

Zu diesen gehöre ich zwar nicht, aber wegen deines Erwähnens von Herrn Flöters will ich dir vor einer Entscheidung für aktive Boxen doch einfach empfehlen,
besagten Herrn Flöters seine Meinung zu der in seinem Programm befindlichen passiven LS "Verdade" (Wahrheit) zu befragen.

Ich habe diese 2 mal bei den Westdeutschen HiFi Tagen gehört und hat mir jedesmal sehr gut gefallen. Sind 2-Wege Boxen mit einem großen HT-Bändchen, dessen HT-Widergabe hat mir deutlich besser gefallen als z.B. von meiner BM 4 (die allerdings im HT noch nicht "entschärft" ist).

Sie wurde entwickelt und gehörmässig von einem Tontechniker abgestimmt. Der hatte sie sogar explizit mit einem Abacus Verstärkerchen empfohlen. Wenn ich mich recht entsinne, hat Herr Flöters dieses "Gesamtpaket" ebenfalls in seinem Programm!

Ich meine, da bist du mit etwa 3500€ dabei. Ist nicht wenig, aber für das Gebotene eben doch.
Ich bin inzwischen der Meinung, auch "passiv" kann gut tönen.

Ich wünsche dir eine glückliche Hand bei der Zusammenstellung deiner neuen Anlage!

Michael (aus Bonn)
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Beitragvon Michael » 04.10.2017, 20:03

P.S:
Ich selbst bin inzwischen von der sicherlich exakteren, detailierteren, aber für mich irgendwie sterileren Widergabe gerade von geregelten LS etwas abgerückt und höre seit einigen Monaten sehr glücklich mit ein paar uralten Klipsch Heresies, die Vieles sicherlich weniger gut / präziese können, aber einfach unwahrscheinlich viel Spass machen.

Evtl. irgendwie vergleichbar mit den zunehmenden Anhängern der analogen Wiedergabe mit Plattendrehern. Die technischen Daten sind vergleichsweise grottig, aber der Klang begeistert trotzdem.

Michael (aus Bonn)
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Beitragvon h0e » 04.10.2017, 20:27

Hallo Bernd,

der Arfi-Dac spielt für meine Ohren ganz hervorragend.
Ich kenne keine "digitalen" Boxen, die auf dem Niveau spielen,
man muss dann aber auch ein wenig den Preis im Auge halten.
Wenn ich mit einem Sotm, Afi-USB und einer Kii unterwegs bin,
dann bleibt man unter 15k€, das klappt mit einer anaolgen Kette eher schwierig,
zumal allein für den Dac schon 4,5 fällig werden.
Mit einer Kii Kette kann man aber wirklich toll Musik hören!

Bei Marcus Flöter bist Du aber schon mal ganz gut aufgehoben.
Ausserdem kann ich Dir nur empfehlen, den hier im Forum gepflegten persönlichen Austausch zu nutzen und
Ketten der Mitforisten anzuhören und von deren persönlichen Erfahrungen zu profitieren.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon beltane » 05.10.2017, 05:13

Hallo Bernd,

letztlich kann ich Deine Frage leider nicht schlüssig beantworten.

Wenn Du in meinen Vorstellungsthread schaust, wirst Du erkennen, ich bin in meinem Setup in einem Mix aus Aktiv-/Passivlautsprecher unterwegs, aber ohne digitale Frequenzweiche. Und nutze mit Afi, hochwertigem DA Wandler, Silberkabel.... einen großen Teil der von Dir genannten Komponenten für die eher klassische Realisierung einer Hifi Anlage.

Das heisst aber nicht, dass gehörte Systeme mit digitaler Frequenzweiche schlecht sind. Wie immer hängt es auch hier von der Qualität der Realisierung ab.

Ganz grundsätzlich glaube ich, muss zuerst einmal die Grundcharakteristik des Lautsprechers den eigenen Hörpräferenzen entsprechen und zu den räumlichen Gegebenheiten passen. Insofern macht es Sinn, sich in Frage kommende Lautsprecher beim Händler anzuhören und für die letzte Auswahl einen Test daheim im Hörraum durchzuführen. Sollten in diese finale Auswahl ein System mit digitaler Weiche und ein System mit analoger Weiche kommen, kannst Du direkt einen Vergleich durchführen, denn den Afi kannst Du ja eh nutzen. Entweder vom Afi in den externen DAC oder vom Afi in den Digitaleingang des DSP basierten Aktivlautsprechers.

Bzgl. der Kabel kann ich nur sagen, ich wäre schon aus Kostengründen froh gewesen, weniger zu haben. Insofern ist der Weg vom Afi in den Digitaleingang des Lautsprechers am günstigsten und es gibt sehr gute Kabel.

Wie Jürgen schreibt: Rein preislich wird in der Summe bei Betrachtung der UVPs eine digitale Lösung günstiger sein, da DA Wandler, Vorstufe, viele Kabel etc. entfallen bzw. eine analoge Lösung, um sich klanglich deutlich von der digitalen abzuheben, hervorragende und damit meist sehr teure Einzelkomponenten erforderlich machen. Daher ist auch die Höhe Deines Gesamtbudgets entscheidend.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon beltane » 05.10.2017, 05:59

Hallo Bernd,

noch folgende Ergänzungen:

Hersteller dsp basierter wie Abacus, B&M sowie Schanks Audio führen eine DA Wandlung durch - Dynaudio oder auch Nubert verzichten darauf und arbeiten bis zur Endstufe digital. Vielleicht schaust Du mal in Fujaks Bericht zur Dynaudio 600.

Die von Jürgen erwähnten KII haben mir bei drei Vorführungen auf verschiedenen Messen nicht gefallen. Allerdings schreiben einige Forenten, dass die Vorführungen auf Messen grundsätzlich nicht gut sind, weil sie mit nicht passendem Equipement durchgeführt werden. Solltest Du Dir diese Lautsprecher anhören wollen, dann bei einem guten Händler mit passenden Rahmenbedingungen oder einem Kollegen aus dem Forum.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Richard15 » 05.10.2017, 06:58

h0e hat geschrieben:Hallo Bernd,

der Arfi-Dac spielt für meine Ohren ganz hervorragend.
Ich kenne keine "digitalen" Boxen, die auf dem Niveau spielen,
man muss dann aber auch ein wenig den Preis im Auge halten.
Wenn ich mit einem Sotm, Afi-USB und einer Kii unterwegs bin,
dann bleibt man unter 15k€, das klappt mit einer anaolgen Kette eher schwierig,
zumal allein für den Dac schon 4,5 fällig werden.
Mit einer Kii Kette kann man aber wirklich toll Musik hören!

Bei Marcus Flöter bist Du aber schon mal ganz gut aufgehoben.
Ausserdem kann ich Dir nur empfehlen, den hier im Forum gepflegten persönlichen Austausch zu nutzen und
Ketten der Mitforisten anzuhören und von deren persönlichen Erfahrungen zu profitieren.

Grüsse Jürgen



Guten Morgen Jürgen,
momentan liegt Herr Koschnickes Arfi DAC2 noch bei ca. 2,9k. Dein Preis gilt für die Kombi mit PSU und Afi USB. Mir stellt sich die Frage - was ist der beste Weg zu den aktiven Lautsprechern? Welches Signal digital bzw. analog ist störunanfälliger? In unserer Wohnung sind viele 220 Volt LED's verbaut die ja bekanntlich viel HF-Störung verursachen. Dafür soll später ein Gordian LAB12 dazu kommen. Wenn analog über den AFI DAC mit XLR zu den aktiven Boxen besser ist würde ich nach aktiven Boxen ohne digitale Frequenzweiche suchen. z.B. die Abacus Trifon 3.
Wenn ich Frank richtig verstanden haben würde z.B. bei Schanksaudio digital Lautsprechern mein analoges Signal aus dem AFI DAC2 nochmal im Lautsprecher gewandelt. Da habe ich noch ein Verständnis Problem.

Danke!
Bernd
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Beitragvon Richard15 » 05.10.2017, 07:03

beltane hat geschrieben:Hallo Bernd,

noch folgende Ergänzungen:

Hersteller dsp basierter wie Abacus, B&M sowie Schanks Audio führen eine DA Wandlung durch - Dynaudio oder auch Nubert verzichten darauf und arbeiten bis zur Endstufe digital. Vielleicht schaust Du mal in Fujaks Bericht zur Dynaudio 600.

Die von Jürgen erwähnten KII haben mir bei drei Vorführungen auf verschiedenen Messen nicht gefallen. Allerdings schreiben einige Forenten, dass die Vorführungen auf Messen grundsätzlich nicht gut sind, weil sie mit nicht passendem Equipement durchgeführt werden. Solltest Du Dir diese Lautsprecher anhören wollen, dann bei einem guten Händler mit passenden Rahmenbedingungen oder einem Kollegen aus dem Forum.

Viele Grüße

Frank


Hallo Frank,

sehr interessante Ausführung! Das heißt ich muss weiter forschen.

Danke!
Bernd
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Beitragvon Richard15 » 05.10.2017, 07:12

Michael hat geschrieben:P.S:
Ich selbst bin inzwischen von der sicherlich exakteren, detailierteren, aber für mich irgendwie sterileren Widergabe gerade von geregelten LS etwas abgerückt und höre seit einigen Monaten sehr glücklich mit ein paar uralten Klipsch Heresies, die Vieles sicherlich weniger gut / präziese können, aber einfach unwahrscheinlich viel Spass machen.

Evtl. irgendwie vergleichbar mit den zunehmenden Anhängern der analogen Wiedergabe mit Plattendrehern. Die technischen Daten sind vergleichsweise grottig, aber der Klang begeistert trotzdem.

Michael (aus Bonn)


Hallo Michael,

werde jetzt im 1. Schritt mit der Synology NAS dem sotm sMS-200 ultra und der ARFiS + USB Abhörmatrix starten. Vom ARFIS gehe ich dann in den Aqvox MK II. Vom Aqvox geht es dann analog zum NAD 355 BEE und von dort zu den passiven Nubert Nuvero 30 Lautsprechern.
Bin gespannt wie sich dass klanglich auswirkt.
Dann muss weiter gespart werden und somit bin ich erst noch weiter passiv unterwegs.

Danke!
Bernd
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Beitragvon h0e » 05.10.2017, 08:12

Hallo Bernd,

viele Hersteller wie auch Schanks oder Merovinger arbeiten mit DSP, dazu wird auch das analoge Signal erst einmal digitalisiert. Da sie nicht wie z.B. Dynaudio eine PCM zu PWM Umrechnung machen und direkt die Schaltverstärker füttern, wird nach dem DSP (und der Weiche) wieder D/A gewandelt.
Das klappt auch ganz gut, meines Erachtens aber nicht der Königsweg.
Aber wie schon vorher gesagt, kommt es sehr auf das Budget und vor allem auf die konkrete Umsetzung an.
Der Afi Dac ist jedenfalls eine sehr gute Basis für höchstweftigen Musikgenuss.
Ich denke , Du wirst dann eher mit einer klassischen analogen Box glücklich werden.
Wir werden sehen...

Grüsse Jürgen
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Beitragvon uli.brueggemann » 05.10.2017, 08:18

Zur Klarstellung: Abacus hat keinen Digitaleingang. Es gibt aktive LS mit DSP aber auch mit rein analogen Weichen vor den Endverstärkern. Es wird also ein DAC vor dem LS benötigt. Wer bzgl. der zusätzlichen AD- und DA-Wandlung eines DSPs zweifelt, sollte dann analoge Weichen verwenden.

Viele Grüsse
Uli
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Beitragvon RS.schanksaudio » 05.10.2017, 09:31

Hallo Bernd,

vielleicht etwas zur Orientierung:
Davon ausgehend, dass die meisten Toninhalte digital vorliegen, wird immer min. 1x gewandelt, die Frage ist nur wohin man diesen Vorgang in der Kette verschiebt. Die üblichen Ketten sehen so aus:

(1) Passiver Lautsprecher: DA-Wandlung Quelle >> Verstärker >> passive Weiche >> Treiber
(2) Analoger Aktivlautsprecher: DA-Wandlung Quelle >> analoge Aktivweiche >> Verstärker >> Treiber
(3a) Digitaler Aktivlautsprecher (analog angesteuert): DA-Wandlung Quelle >> AD-Wandlung >> DSP/Digitale Weiche >> DA-Wandlung >>Verstärker >> Treiber
(3b) Digitaler Aktivlautsprecher (digital angesteuert): Digitale Quelle >> DSP/Digitale Weiche >> DA-Wandlung >> Verstärker >> Treiber

Alles am Markt befindliche ordnet sich hier ein, z.b. muss auch die besagten Dynaudio oder Nubert analoge Zuspielung erst einmal digitalisieren und am Ende vor dem Treiber ein analoges Signal liefern (Dynaudio: im/nach Verstärker). Im Falle von (3a) findet eine 3-fache Wandlung statt, alle anderen Fälle haben nur eine Wandlungsstufe. Die auditive Identifikation einzelner Wandler und Wandlungsstufen ist umstritten - von akustisch transparent bis substanzielle Unterschiede – das wirst Du hier sicher im Forum lesen können. Etwaige Nachteile der Mehrfachwandlung (nur analoge Zuspielung!) in Kauf zu nehmen ist dadurch begründet, weil man durch einen DSP viele akustisch sehr wirksam Dinge wie DRC/Raumeinmessung, Filterdesigns (FIR) und Vorsteuerungen (z.b. Reduktion der Dopplerverzerrungen) umsetzen kann, die analog gar nicht oder nur mit großem Aufwand möglich sind. Insofern muss man eine Kette immer als (zwangsläufig kompromissbehaftetes) Gesamtkonzept sehen und nicht die isolierten Einzelaspekte.

Viele Grüße
Roland
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