Stefan (Syrincs M3-220DT)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon LenZen » 26.10.2017, 13:57

MCFly hat geschrieben:"„Sie klingen viel größer, als sie sind!“, wäre eine Floskel, die jetzt mit einiger Sicherheit viele erwarten. Ich muss sie enttäuschen, aber für Illusionen sind die Abacus C-Box 4 nicht gemacht"

Auch das klingt eher nach Böxchen-Sound.

Hallo Stefan,

die Vermutung auf "Böxchen-Sound" bei den Abacus C-Box 4 möchte ich ungern kommentarlos stehen lassen.

Klar, wenn Du mit Deinen Musik-Präferenzen Lautsprecher für größere Abstände suchen würdest, wäre das sicher auch nicht meine erste Empfehlung. Für das direkte Nahfeld sieht das aber anders aus. Nur weil die C-Boxen kontrolliert und durchhörbar spielen, klingen sie noch lange nicht winzig, ganz im Gegenteil. Gerade im Nahfeld unter 1m ist genau das für mich ein ausschlaggebendes Kriterium. Und von der Dynamik hatten sie bei mir auch im großen Dreieck noch genügend Punch ...

Beste Grüße, Jens

PS: Da waren Frank und Jörg noch schneller als ich ;-)
Bild
LenZen
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 63
Registriert: 28.12.2015, 21:06

Beitragvon dietert » 26.10.2017, 18:11

Hallo Stefan,

als Abhöre am PC würde ich Koax-Lautsprecher bevorzugen, das wäre in gewissem Sinne die Steigerung von d'Appolito. Zum Beispiel KEF, Tannoy oder KS Digital. Vielleicht kann man ja den vorhandenen Sub mit Koax Satelliten zusammen nutzen.

Ansonsten steht zu vermuten, dass die vorhandene Syrincs Anlage eben schon ziemlich gut ist. Vielleicht kann man sie noch mit einem DRC-Prozessor verzieren und einmessen. Solche Sachen gibt es ja inzwischen für günstiges Geld, z.B. bei Intertechnik.

Oder eben ein Behringer DEQ2496 plus Mikro als Ersatz für den DAC. Das ist eigentlich immer ein guter Einstieg.

Grüße,
Dieter T.
Bild
dietert
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 469
Registriert: 24.11.2013, 10:31
Wohnort: 76571 Gaggenau

Beitragvon MCFly » 26.10.2017, 21:00

Danke, für die vielen Antworten.

nikander hat geschrieben:Hallo Stefan (McFly),

habe die Neumann KH 120 zuhause, aber noch nie den größeren Bruder gehört (310) - wie sind die Unterschiede geartet?
Mutmaßlich der Mittenbereich (?)
Was hat Dich von der 310 abgehalten - primär der Preis (wie bei mir)?

Hallo Nikander,

ich bin kein Profi aber hier nochmal meine Eindrücke:

Alle drei Lautsprecher weisen den Neumann "Haussound" auf, wobei die KH80 klanglich näher an den KH120 sind als die KH120 and den KH310. Die KH310 klingen im Vergleich zu den KH120 erwachsener, souveräner, entspannter..einfach besser, was sie für den Preis auch sein sollten. Der Bass geht tiefer und hat mehr Autorität. Die KH120 klangen bei gehobener Lautstärke schon angestrengt, während die KH310 immer relaxed blieben. Ich empfand sie als langzeittauglicher. Ob sie viel detailierter sind, kann ich aus dem Gedächtnis heraus nicht mehr sagen aber ich nehme es an. Stimmen klangen für mich natürlicher und der Hochton war angenehmer. Es fehlte der KH310 etwas die "Frische" der KH120 (was ich aber als positiv empfand).

Naja, jeder hört anders und am besten ist sich selbst eine Meinung zu bilden.

Grüße Stefan
Bild
MCFly
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 17.10.2017, 15:19

Beitragvon MCFly » 26.10.2017, 21:08

frmu hat geschrieben:Hallo Stefan,

wobei dein Hörmarathon, wenn ich richtig gelesen habe, hast du an einem Tag
ca. 15 Paar LS (in völlig ungeeigneter Umgebung) gehört, auch nicht gerade geeignet ist,
eine wirkliche Vorauswahl zu treffen. Von einer Entscheidung will ich gar nicht reden.

Fairaudio ... :roll:

Hör dir die C4 einfach mal im Nahfeld zu Hause an und urteile dann. Meine Freundin
hört zu Hause z.Z. mit einer C2 - natürlich im Nahfeld - sie kann nicht klagen.

Ja, die Bedingungen waren wirklich nicht so toll. Dass der Raum so gedämpft war, ist ja im Sinne eines Profis. Die Studios sind ähnlich gedämpft. Aber die Aufstellung der LS machte es schwer, sich einen Eindruck von den Monitoren zu verschaffen.

Also die C4 wäre sicherlich vernünftig aber irgendwie schiele ich auf die Cortex 6. Die sind aber gleich mal doppelt so teuer. Schwere Entscheidung.
Bild
MCFly
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 17.10.2017, 15:19

Beitragvon MCFly » 26.10.2017, 21:16

Nordlicht hat geschrieben:Ich habe die Abacus C Box 3 an meinem Mac, und da ist sie mehr als ausreichend. Deshalb glaube ich das die neue CBox 4 für dich vollkommen reicht, auch im Tieton. Meine C Box 3 wurde richtig gut als ich sie vom Schreibtisch nahm und die auf den dazu gehörigen Ständer gestellt habe.

Hallo Jörg,

Versteh mich nicht flasch aber ich suche etwas, das micht begeistert. Ausreichend sind auch meine Syrincs ... sogar mehr als das. Ich wünsche mir deshalb eine deutliche Steigerung. Ich wünsche mir etwas, dass mich nicht mehr über Verbesserungen oder Upgrades nachdenken lässt. Ach, das wäre schön. :mrgreen:

Grüße

Stefan
Bild
MCFly
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 17.10.2017, 15:19

Beitragvon MCFly » 26.10.2017, 21:28

dietert hat geschrieben:Hallo Stefan,

als Abhöre am PC würde ich Koax-Lautsprecher bevorzugen, das wäre in gewissem Sinne die Steigerung von d'Appolito. Zum Beispiel KEF, Tannoy oder KS Digital. Vielleicht kann man ja den vorhandenen Sub mit Koax Satelliten zusammen nutzen.
Ansonsten steht zu vermuten, dass die vorhandene Syrincs Anlage eben schon ziemlich gut ist. Vielleicht kann man sie noch mit einem DRC-Prozessor verzieren und einmessen. Solche Sachen gibt es ja inzwischen für günstiges Geld, z.B. bei Intertechnik.
Oder eben ein Behringer DEQ2496 plus Mikro als Ersatz für den DAC. Das ist eigentlich immer ein guter Einstieg.

Hallo Dieter,

von den Vorteilen der Koaxe im Nahfeld habe ich schon gehört. Ich gehe morgen was in einem Hifi-Geschäft hören, die haben auch die KEF LS50. Dann kann ich mir eine Meinung über Koaxe bilden.

Den Sub kann man nur mit den Syrincs Satelliten nutzen. Syrincs war so weise sich für exotische Anschlüss zu entscheiden. Die sehen aus wie alte Grafikkartenanschlüsse.

Mit meinem DAC bin ich zufrieden. Da hege ich keine Upgradewünsche. So wie ich es mir im Idealfall mit den Lautsprechern vorstelle. :cheers:
Bild
MCFly
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 17.10.2017, 15:19

Beitragvon MCFly » 29.10.2017, 22:34

Nabend,

ich war am Freitag bei Hifi Einklang verschiedene passive Lautsprecher probehören und konnte jetzt erst Zeit finden, um meine Eindrücke zu schildern.

Ursprünglich hatte ich dort angerufen, um mich über mein Brummschleifenproblem zu informieren. Jedenfalls hatte ich bei der Gelegenheit nachgefragt, ob bzw. weshalb sie keine LS der Marke Guru mehr führen. Wenn ich mich nicht irre, war Einklang das einzige Hifi-Geschäft in Deutschland, bei dem man die Gurus Probehören konnte und die waren ja auf meiner Liste. Von der Homepage waren sie jedenfalls verschwunden.

Ich telefonierte also mit dem Ladeninhaber Sebsatian Grimm und er erläuterte mir, dass man mit der neusten Generation von Guru-LS nicht mehr zufrieden war und diese aus dem Sortiment genommen hat. Aber er hat noch eine Guru QM10two der ersten Generation bei sich zu Hause und muss diese auf Wunsch seiner Frau (oder Befehl? :mrgreen: ) wegen des heimischen Lautsprecherüberangebots wieder in den Verkauf geben. Er schwärmte bei unserem Gespräch von den Gurus und meinte es fällt ihm sehr schwer diese abzugeben. Er versicherte mir, dass die Gurus auch für das Nahfeld geeignet sind.

Kurz gesagt, ich habe dann gleich einen Hörtermin vereinbart und mir noch die KEF LS50 dazugewünscht. Am Freitag also hin und sofort ein informatives Gespräch mit Sebastian Grimm begonnen. Überhaupt kann ich den Laden jedem nur ans Herz legen. Es ist nicht der größte Laden (trotzdem verfügen sie über eine große Produktpalette) aber das machen sie mit dem tollen Service und der angenehmen Atmosphäre wieder wett. Ich habe mich selten so gut betreut gefühlt.

Dann ging es ans Eingemachte. Die Gurus wurden aufgebaut und ich konnte in Ruhe über Tidal Musik nach Wunsch hören. Bei dem Verstärker handelte es sich um einen Moon und gestreamt wurde über einen Bluesound Note. Was mir zuerst aufgefallen ist, war das coole Aussehen der QM10two. Ich finde zu einem tollen LS gehört auch ein tolles Design und vom Aussehen her hätte ich ihn sofort mitgenommen.

Das erste Lied wurde von Sebastian angestoßen. Es handelte sich um ein typisches Stockfisch-Lied mit Frauenstimme. Der Verstärker war ordentlich aufgedreht und ich war gleich mal von der Lautstärke und der Sauberkeit des Klangs überrascht. Die kleinen Boxen können verzerrungsfrei laut spielen und zeigten auch, dass die Werksangaben von 30 Hz nicht übertrieben sind. Der Bass war sehr gut, wenn auch nicht ganz so punchig wie der der Neumann KH120. Jedenfalls habe ich aber bei solchen Liedern in der Lautstärke oft das Problem, dass die Vocals in meinen Ohren zum Schreien neigen. Das war auch hier der Fall, liegt aber denke ich eher an mir.

Dann habe ich mir selbst die Musik ausgesucht. Etwas Hans Zimmer hier, etwas Chris Cornell da. Lieder die ich kenne, die gut produziert wurden, aber nicht zu meinen bevorzugten Musikrichtungen gehören. Alle Lieder meisterten die Gurus mit Bravour, wobei ich mir manchmal etwas mehr Attacke gewünscht hätte. Die große Stärke der LS ist deren Natürlichkeit im Klang (Gitarren klangen noch nie so echt), die seidige Wiedergabe und das Kunststück gleichzeitig analytisch und musikalisch zu klingen. Eigentlich alles was man sich wünscht.

Allerdings ging es von da an für mich bergab. :roll:
Ich ließ die LS dann so eng und so nah zusammenrücken, wie es ungefähr bei mir der Fall wäre. Ich fand, das tat dem Klangbild nicht gut. Der Klang wurde irgendwie unstimmig. Ich habe dann Sebastian mal im Nahfeld hören lassen und er fand es perfekt. Für ihn standen z.B. die Stimmen hinter den Lautsprechern für mich kamen sie direkt aus den Lautsprechern und lösten sich nicht, Holzohr halt.

Ich hörte dann noch meine alltägliche Musik aber ich merkte, dass die Gurus unter meinen heimischen Bedingungen nicht passten. Dennoch bin ich mir sicher, dass für viele hier die Gurus die perfekten LS wären.

Ich habe danach mit Sebastian gesprochen und er verstand was ich mir vorstelle, meinte aber in meinem Preisbereich gibt es so etwas nicht. Ich habe daraufhin vorgeschlagen mal die KEF LS50 zu probieren. Er war skeptisch und meint,e die würden noch weniger zu meinen Vorstellungen passen. Ich hoffte auf das Coax-Prinzip und wurde nicht enttäuscht. Bei den Kefs löste sich der Klang besser im Nahfeld, was mir Sebastian bestätigte, und war auch sonst sehr gefällig. Leider war der Bass zu schwach und meine Syrincs sind etwas detaillierter. Also sind auch die Kefs ausgeschieden.

Nach einigem Überlegen schlug Sebastian dann die Linn Majik 109 vor. Tatsächlich spielten die Linn im Nahfeld am räumlichsten. Alles andere war auf dem Niveau der LS50. Der Bass war ähnlich schwach aber präziser. Ich hätte mir beide Lautsprecher (mit Subwoofer) sehr gut vorstellen können, wenn ich nicht schon die Syrincs hätte. Der Mehrgewinn war mir zu klein und einige Sachen können meine Syrincs besser. Ich war mir nicht sicher, ob es sich um ein Upgrade oder eher ein Sidegrade handeln würde.

Der Gag des Tages kam, als ich meine Enttäuschung über die Dynaudio Xeos äußerte. Das ließ Sebastian nicht auf sich sitzen und schloss mal eben die Xeo 6, die meine Eltern auch bei sich im Wohnzimmer haben, an. Tja, die klangen wie die Lautsprecher meiner Eltern nur ein paar Preisklassen darüber. Es war für mich wirklich erstaunlich, was Raum, Aufstellung (bei meine Eltern stehen sie mehr als suboptimal) und Zuspieler alles ausmachen können. Die Xeos waren für mich die besten LS des Tages. Ich bin dann leider ohne LS aber mit tollen Eindrücken nach Hause gegangen.

Das war länger als ich beabsichtigt hatte. Zum Abschluß möchte ich sagen, dass es sich hier um oberflächliche Eindrücke handelt und ich einen LS erst nach einigen Tagen in heimischer Umgebung richtig einschätzen kann.

Grüße

Stefan

p.s. Man möge mir meine Rechtschreibfehler verzeihen.
Bild
MCFly
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 17.10.2017, 15:19

Beitragvon Pittiplatsch » 30.10.2017, 13:35

Hallo Stefan,

MCFly hat geschrieben:Der Bass war sehr gut, wenn auch nicht ganz so punchig wie der der Neumann KH120.

bei Bass finde ich eine Beurteilung unabhaengig von Raum und Aufstellung ungemein schwierig - nach meiner Erfahrung macht da zu einem Grossteil der Raum die Musik.

einen LS erst nach einigen Tagen in heimischer Umgebung richtig einschätzen kann.

Es war für mich wirklich erstaunlich, was Raum, Aufstellung (bei meine Eltern stehen sie mehr als suboptimal) und Zuspieler alles ausmachen können.

All das macht Vergleiche beim Haendler auch nahezu unmoeglich und letzten Endes geht das nur zu Hause. Ich kann z.B. problemlos meine alte KEF Q1 besser klingen lassen als meine RL 940 oder KH 120 allein durch den Raum in dem ich sie spielen lasse oder eine entsprechende Aufstellung.

Viele Gruesse,
Tobias
Bild
Pittiplatsch
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 360
Registriert: 26.02.2012, 10:48

Beitragvon dietert » 30.10.2017, 16:29

Hallo miteinander,

Koax-Desktop Boxen allein können sicher nicht mit einem Dreiwegesystem konkurrieren, im Gegenteil. Man weiß eigentlich schon, wie sehr Koaxe von einem zusätzlichen Sub profitieren. Er bringt die Mitteltonmembran praktisch zum Stillstand und hilft damit sogar im Hochtonbereich. Koaxe funktionieren am besten in einem Dreiwegesystem, dazu gab es hier mal ein Projekt von Cay-Uwe. Soweit ich mich erinnere, schrieb er, gut sei es bei einer Trennfrequenz von 400 Hz geworden (3" Coax). Mit einem größeren Coax kommt man natürlich weiter runter, es hängt auch etwas von der Steilheit der Sub-Weiche ab.

Kann man nicht einen Adapter für den Syrincs-Bass löten, um das Audio-Signal für die beiden Satelliten zu bekommen? Ich meine, die Steckerbelegung irgendwo gesehen zu haben.

Zum Raumeinfluss: Deswegen hatte ich weiter oben ein DRC ins Gespräch gebracht, mit dem man ein Soundsystem nachträglich an den gegebenen Raum anpassen kann. Mir schien das Erfolg versprechend, wenn die Syrincs normal funktionieren. "Zuwenig Bass" oder ein ungewohnter Frequenzgang muss heutzutage kein Kriterium für den Kauf neuer Lautsprecher sein, das kann man sogar mit dem Behringer DEQ2496 und einem Mikrofon hinkriegen. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die vorhandenen Lautsprecher normal funktionieren (wenig Auslöschungen, wenig Klirr).

Grüße,
Dieter T.
Bild
dietert
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 469
Registriert: 24.11.2013, 10:31
Wohnort: 76571 Gaggenau

Beitragvon Pittiplatsch » 30.10.2017, 16:44

dietert hat geschrieben:Zum Raumeinfluss: Deswegen hatte ich weiter oben ein DRC ins Gespräch gebracht, mit dem man ein Soundsystem nachträglich an den gegebenen Raum anpassen kann. Mir schien das Erfolg versprechend, wenn die Syrincs normal funktionieren. "Zuwenig Bass" oder ein ungewohnter Frequenzgang muss heutzutage kein Kriterium für den Kauf neuer Lautsprecher sein, das kann man sogar mit dem Behringer DEQ2496 und einem Mikrofon hinkriegen. Natürlich immer unter der Voraussetzung, dass die vorhandenen Lautsprecher normal funktionieren (wenig Auslöschungen, wenig Klirr).

Dem ist nix hinzuzufuegen (passt fuer mich als Vertreter der "erst die Moeglichkeiten des vorhandenen Equipments ausschoepfen" - Fraktion).

Viele Gruesse,
Tobias
Bild
Pittiplatsch
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 360
Registriert: 26.02.2012, 10:48

Beitragvon MCFly » 30.10.2017, 21:31

Pittiplatsch hat geschrieben:All das macht Vergleiche beim Haendler auch nahezu unmoeglich und letzten Endes geht das nur zu Hause. Ich kann z.B. problemlos meine alte KEF Q1 besser klingen lassen als meine RL 940 oder KH 120 allein durch den Raum in dem ich sie spielen lasse oder eine entsprechende Aufstellung.

Hallo Tobias,

irgendwie muss man ja eine Vorauswahl treffen. Probehören beim Händlern hilft wenigstens festzustellen, ob man die Tonalität des LS mag.

Ich würde mir am Ende zwei oder auch drei LS (möglichst zeitgleich) nach Hause holen. Das ist zwar nicht schön für die Hersteller aber es geht z.B. bei Direktvertrieblern wie Nubert, Abacus oder Feniks Audio sowieso nicht anders.

Grüße

Stefan
Bild
MCFly
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 17.10.2017, 15:19

Beitragvon MCFly » 30.10.2017, 22:24

dietert hat geschrieben:Kann man nicht einen Adapter für den Syrincs-Bass löten, um das Audio-Signal für die beiden Satelliten zu bekommen? Ich meine, die Steckerbelegung irgendwo gesehen zu haben.

Hallo Dieter,

danke für die Ratschläge. Löten ist keine Option. Ich bin froh, wenn ich erfolgreich eine Glühbirne wechseln kann. :mrgreen:

Das Behringerteil sieht interessant aus, würde aber mit Mikrofon fast 400 EUR Mehrkosten bedeuten. Geht nicht sowas wie interne Soundkarte+Mikrofon+REW?

Grüße

Stefan
Bild
MCFly
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 17.10.2017, 15:19

Beitragvon Pittiplatsch » 01.11.2017, 09:44

Hallo Stefan,

MCFly hat geschrieben:Geht nicht sowas wie interne Soundkarte+Mikrofon+REW?

Ich denke das ist ein guter Start und generell eine gute Investition um zu sehen wo mann so steht. Selbst um mit Raumkorrektur zu spielen reicht das schon aus.

Viele Gruesse,
Tobias
Bild
Pittiplatsch
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 360
Registriert: 26.02.2012, 10:48

Beitragvon MCFly » 01.11.2017, 17:42

Danke für die Antwort, Tobias.

Ich werde mir die Tage mal das Messmikrofon von meinem Bruder holen und schauen was dabei rauskommt. Hauptsache REW überfordert mich nicht.

Ich war heute in der Nähe von JustMusic und konnte es nicht lassen. Ich also rein und wieder die Studiomonitor-Abteilung gestürmt.
Kurzes Resümee:

Neumann KH420: Das sind wirklich Monsterteile. Wer braucht bei sowas noch Subwoofer? Nochmals besser als die KH310.

Event Opal: Bleiben meine Lieblingsmonitore. Für mich der beste Sound zum Musikhören.

Esi Eris 8: Ein Preis-Leistungstipp.

JBL LS 308: Auch nicht viel schlechter.

Mackie MR8 III: Gehört auch in die Kategorie.

KS Digital C-5 reference: Den Bass finde ich immernoch richtig gut. Der Rest ist mir zu dumpf.

Eve Audio SC207: Fand ich wieder sehr gut bis ich mit denen Rock gehört habe. Mir sind fast die Füße eingeschlafen. Kommt also nicht in Frage

Adam A7x: War mir doch etwas zu harsch.

Genelec M040: Subjektiv empfand ich die Tonalität ähnlich der der Mackies nur etwas detailierter. Sie waren gut aber nicht gut genug. :mrgreen:

Dynaudio BM5aIII: Hatten ein Problem und konnten nicht benutzt werden. :cry:

KRK V8 S4: Die sind mir ja letztens schon aufgefallen. Für mich sind sie tonal neben den Event Opal und Neumann KH310/420 die besten Monitore. Die haben mir auf allen Gebieten sehr gut gefallen. Der Verkäufer konnte mir nur beipfilchten. Für mich würden dann die kleineren V6 s4 in Frage kommen. Eigentlich ein Monitorpaar für die Endrunde zuhause, wenn es nicht ein kleines Problem gegeben hätte. Ich hatte mal an den Genelec M040 gehorcht, weil ich meinte die würden rauschen und das taten sie auch. Das dachte ich zumindest bis mir auffiel, dass die KRK V8 S4, die dahinter gestanden haben, das Rauschen verursachen. Im Nahfeld leider nicht zu überhören. Deshalb beträgt der empfohlene Hörabstand ca. 2 m. Die V6 sind aber fürs Nahfeld und die werden nicht weniger rauschen. Die Monitore dort sind alle auf Vollanschlag aufgedreht aber ob man da noch was retten kann?
Schade! :?

Das Favoritenfeld schrumpft weiter.
Bild
MCFly
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 17.10.2017, 15:19

Beitragvon Heule » 01.11.2017, 19:47

Hallo Stefan,

deine Mischung der Boxen ist ja eigentlich gar nicht zu vergleichen
unter diesen Hörbedingungen. Vom Preis mal ganz abgesehen.
Der Raum sowie Aufstellung und Abhörentfernung machen daheim
bei dir die Musik. Da musst du sie auch hören.

Gruß Oliver
Bild
Heule
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 759
Registriert: 27.02.2010, 14:35

VorherigeNächste

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 11 Gäste