Uli (aktive DIY-Hörner)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Hornguru » 09.12.2016, 11:22

Hi Uli

Das kann ich so unterschreiben nach meinen Erfahrungen. Ja, für Eckhorn braucht man Platz. Ich habe 5.7 Meter Front und es geht graaaade so gequetscht.

Bezüglich Reflektion, gebe ich Recht, aber man kann die Tmt/Mt Horner rückseitig "einschäumen "... Dadurch dann wieder Treiber bündig machen. Aber dann braucht's etwas mehr Distanz zwischen den Treibern. Das geht, wenn es klein in Relation zum Hörplatz ist. Imho ab 4 Meter und mehr Hörabstand ist man sehr flexibel. Ich habe auch kein Rezept, ich wollte das alles mal vergleichen. Hatte gehofft du bist da schon durch.

@Hans Martin
Ich meinte, dass man das Spektrum ja mit Weiche auf verschiedene Treiber aufteilt. Hier vertikal gestückelt, und die Treiber ja bis zu einem halben Meter unterschiedlichen Abstand zum Hörer haben. Folglich sind tiefe Töne weiter weg.

Und wenn man die Tmt Hörner Solo hört kann man den Abstand durch Hornlänge sehr gut raushören.
Meine Erfahrung: tiefe digitale Töne wirken wie 4 Meter entfernte Bühne. Hohe Töne, mit viel Oberwelle, insbesondere Anschlaggeräusche (welche die Wellenfront ja im Hochton dominieren) wirken näher. Ja der Raum mischt bei, aber das Horn noch mehr!

Richte ich alle nach Magnet auf einer Linie aus, bleibt die wahrgenommene Distanz gleichmäßiger. Interessant ist ein Effekt: bei bündigen Mündern (wie Uli angeordnet) habe ich den Effekt dass Instrumente die hinter der Bühne abgebildet werden, im Hallraum aufgenommen wurden (zb Flügel in einigen Metern Abstand) dann plötzlich 20 statt 2 Meter Tiefe abbilden. Der Raum wird riesig. Aus der armen normalen 3x2 Meter Bühne im Raum wird eine 3x30 Meter Staffelung durch die Wände hindurch. Unnatürlich aber cool! Bei bestimmten Aufnahmen.

Z.B. Donny Hathaway "Jealous guy" oder Dave Brubecks "Take Five" in der Studio Rio Version
Raumtiefe ohne Ende!
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Beitragvon cornoalto » 26.12.2016, 20:46

Hallo Uli,

willkommen in der Selbstbau-Fraktion. Ich gratuliere dir zu deinem Hornsystem!

Wie weiter oben schon erwähnt, würde mich auch die Sprungantwort, Phase, Amplitudenfrequenzgang, Klirr und Wasserfalldiagramm deines Systems interessieren. Bzgl. Raumkorrektur wäre ein Vorher/Nachher-Vergleich dank Acourate interessant und welche Fensterungen, Zielkurven, Flow-Werte etc. du gewählt hast. Da ist sicherlich einiges dabei, wovon unsereins noch lernen kann.

Weihnachtliche Grüße

Martin
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Beitragvon Alt Opel » 15.01.2017, 13:09

uli.brueggemann hat geschrieben:Ich bin also nunmehr Mitglied der Hornfraktion.

Hallo Uli,

jetzt erst mitbekommen. Wer hat dich denn "angesteckt"? :mrgreen:

Willkommen im "Club der Großtrichter". :cheers:

l.G.
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Beitragvon uli.brueggemann » 16.01.2017, 09:53

Alt Opel hat geschrieben:Wer hat dich denn "angesteckt"? :mrgreen:

Bin schon länger ein Fan von Hörnern. Allerdings: ich bin aber auch überzeugt, dass Mehrwege-Hörner (ich halte mehrere Wege für notwendig) ohne DSP-Maßnahmen doch sehr kritisch zu realisieren sind. Insofern findet man gute Hörner ohne DSP denn weniger.

Mein persönlicher Referenzlautsprecher ist seit einigen Jahren ein 5-Wege-Horn-System, ich habe die Gelegenheit es mir ab und zu anzuhören, um mich dann wieder zu "erden" bzw. "einzunorden".

Und bei mir selbst hat es dann begonnen beim letzten ETF (European Triode Festival). Dort habe ich ein Paar gebrauchte Visatons TL16H von Jan Didden "geschossen" und dann kam ein prima Angebot bzgl. zweier Jabo KH72 dazu. Damit war der Weg klar :wink: Und das DSP-Rüstzeugs steht mir mit Acourate ja auch für mich selbst zur Verfügung.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Alt Opel » 16.01.2017, 13:26

Hallo Uli,

die Erkenntnis, erst digital "so wirklich" ans Ziel zu kommen erwischt einen so richtig "eiskalt", wenn man es vorher über viele Jahre, rein analog versucht hat. :oops:

Und ja, 2 bis 2,5 Oktaven pro Trichter sind das sinnvollste. Heiner hat das Rundstrahlverhalten seiner Trichter mal gemessen, in dem "mechanisch", also größenabhängigen, sinnvollen Bereich, strahlen sie auch am gleichmäßigsten ab.

Eine Verbesserungsvorschlag habe ich für dich. Ich habe alle Mittelachsen der Treiber und Trichter zueinander ausgerichtet, die Achsen treffen sich jeweils an der linken und rechten Schulter. Das hat einen positiven Effekt bei "eigentlich zu kleinem" Hörabstand und man kann so ein wenig das Problem der großen Treiberabstände abmildern. Direkt aufs Ohr hat mir nicht gefallen, ein/zwei Grad neben der Achse klingen die Trichter angenehmer, obwohl das messtechnisch nichts ausmacht, wofür ich keine Erklärung habe. Vor allem der sweetspot ist dadurch etwas größer und nicht mehr auf den cm festgenagelt. Es reicht nicht, um zu zweit nebeneinander zu hören, aber man kann den Kopf mal etwas bewegen (bei einem 3m-Dreieck).

(staune gerade, schon drei Jahre her mein letzter Beitrag, schaut inzwischen auch schon "etwas" anders aus als hier: viewtopic.php?f=6&t=3319)

l.G.
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Beitragvon uli.brueggemann » 16.01.2017, 15:30

Detlef,

die Mittelachsen aller Hörner sind bei mir nicht nur seitens der Einwinkelung sondern auch seitens der Neigung auf den Hörplatz justiert (Ausnahme Eckwoofer).

Ich habe dabei kein Problem bzgl. der Ausrichtung zum Mikrofon, es hat sich bisher auch noch kein Besucher "beschwert". :wink:

Grüsse
Uli
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Beitragvon Alt Opel » 16.01.2017, 18:17

Hallo Uli,

ups, das war auf dem Bild nicht zu erkennen, aber ich hätte eigentlich bei dir davon ausgehen können. :mrgreen:

:cheers:
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Beitragvon chriss0212 » 23.02.2017, 23:45

Ich durfte mir heute bei Uli seine neue Kreation anhören....

Was soll ich sagen... ich bin baff. So einen Sound mit solch überschaubarem Aufwand... toll!

Von vorne:
Ich bin derzeit recht unsicher, ob ich über Raumtuning oder andere Lautsprecher meinem Ziel näher komme. Also habe ich Uli um Rat gefragt. Ich lege sehr viel wert auf seine Meinung, da er neben dem Riesenplus an Erfahrung auch sehr geerdet in Sachen Tuningwahn ist. Er verurteilt nix, aber macht auch nur mit was seiner Meinung nach Sinn macht.

Meine Frage war in die Richtung: eher mechanisches Raumtuning (Acourate nutze ich ja schon) oder andere (Horn-)Lautsprecher. Er lud mich ein um ein bisserl zu quatschen und ich könne mir ja mal seine Kreation anhören. Also schnell einen Termin gemacht und auf zu Uli. ;)

Nach einer netten Begrüßung ging es dann auch gleich runter in den Hörraum. Ja ... akustisch behandelt aber nicht überdämpft und tot ... man kann immer noch einen Raum hören.

Noch ein bisschen geplaudert ... wo stehe ich, wo will ich hin ... und schon erklangen die ersten Töne.

Bam ... das ist es. Ich bin ja der Meinung die Räumlichkeit bei mir sei schon gut aber das ist irre. Die Musik steht in allen 3 Dimensionen freiem im Raum. Die Lautsprecher sind völlig verschwunden!

Eine Klarheit ... phänomenal ... und ohne Aggressivität. Sibilanten waren klar ... nicht übertrieben.

Alles sehr schnell ... nichts hängt nach!

Hallfahnen klingen über einen Wahnsinnszeitraum aus und vermitteln auch eine wahnsinnige Tiefe und das obwohl die Lautsprecher fast an der Wand stehen.

Der Klang geht links und rechts über die Lautsprecher hinweg ...

Alles spielt super sauber und auf den Punkt.

Vom topfigem Sound der Hornlautsprechern oft nachgesagt wird war so gar nichts zu hören!

Wo die Mitteltöner herstammen verrate ich lieber nicht ... das soll sich jeder unvoreingenommen anhören. ;)

Erstaunlich: obwohl wir teils sehr "ordentliche" Lautstärke gespielt haben kann alles noch sehr sauber ... und wir konnten uns trotzdem noch unterhalten. Bei der Lautstärke wäre das bei mir nicht möglich gewesen.

Uli hat das mit 2 Dingen erklärt:
- Hallsoße (davon habe ich bei mir ja genug)
- Verzerrungen. Uli sagt, dass ein gut abgestimmter Hornlautsprecher nur etwa 1/10 der Verzerrungen eines konventionellen Lautsprechers produzieren.

Ich habe schon mal Hörner bei acapella erlebt ... das empfand ich schon als Erlebnis, da dort einfach mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit gespielt wurde. Aber das heute hat mich noch mehr beeindruckt. Ich möchte gar nicht behaupten, dass Ulis Anlage in allen Belangen besser war ... aber sie trifft meinen Geschmack des Musikhörens.

- ich liebe eine super genaue Bühnenabbildung
- Tiefe in der räumlichen Abbildung ist mir sehr wichtig
- Ermüdungsfreies hören
- Schnelligkeit

All das kann diese Kombi liefern.

Glückwunsch Uli! :cheers:

Also ich kann nur jedem, der sich noch auf der Suche nach Lautsprechern befindet, raten, sich mal bei Uli zu melden und einen Termin zu vereinbaren! Ein Erlebnis!

Lieber Uli: vielen Dank für deine Zeit und einen tollen Abend .

Was ist das Resümee?

Hörner müssen her. ;)

Viele Grüße an alle

Christian
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Beitragvon Hans-Martin » 24.02.2017, 00:51

Hallo Christian,

das ist ein schöner Bericht, und wer Erfahrungen mit Hörnern hat und ihre Verfärbungen kennt, muss natürlich noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen werden, dass erst mittels Acourate die problematischen Komponenten der Hörner korrigiert werden, was dann Dynamik und Klirrarmut um Verfärbungsfreiheit bereichert.

Glückwunsch Uli!
Hans-Martin
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Beitragvon Sigi M. » 12.03.2017, 22:22

Soo ... ich möchte nun auch gerne meinen Erfahrungsbericht vom Besuch "beim Meister selber" zu diesem thread hinzufügen. Zur Erinnerung: aktuelle Konfiguration Ulis Anlage, von der ich vorher nichts wußte.

Gleich zu Beginn einige wirklich schöne Eindrücke/Überraschungen:

  • selbstredend Versorgung mit Kaffe und Keksen, dafür bin ich ja immer zu haben :D
  • Das Jabo KH 72 (welches ich ebenfalls vo 400-20Khz benutze) ist eingebettet in ein wunderschönes Arrangement mit einem Mitteltonhorn und einem Hochtöner, sehr zierlich und ein Designtechnischer Leckerbissen.
  • Der doch recht kleine Raum (ca 14 m² schätze ich) ist gemütlich ausgeleuchtet und mit 25 cm Türdämmung versehen. :o
  • auf den ersten Blick sehr sparsame akustische Behandlung (auf den zweiten Blick eine dick mit Glaswolle abgedämmt Rückwand)

Dann ging es los:
Uli hat einen ganz ausgesuchten Geschmack für eine wirklich ausdrucksstarke Musikauswahl (mit Colour of the moon wären wir wohl auf der eher kommerziellen Seite, trotzdem hat Uli das noch für mich gespielt)
Was mich ja total umgehauen hat, war diese gigantische "akustische Lupe", völlig aber wirklich völlig ohne irgendein Anzeichen von irgendeiner Mühe. Und je länger ich zuhören durfte, desto klarer konturierten sich die Bühnenereignisse, ein bischen muss man sich ja immer Einhören - aber bis in solch eine Vollendung ?!? :shock:

Der zweite "Umhauer" den ich annähernd auch schon bei Harald erlebt habe, betrifft die Bühne, den Raum, die Öffnung, die Illusion von einem Raum hinter den Lautsprechern, den man zwar zum Anfassen hören, aber nicht sehen konnte. Mir kam unwillkürlich eine Erinnerung an meine Kindheit, wenn wir vor Raumschiff Enterprise noch schnell Samstags baden mussten. An diesen gigantische Bildschirm in die weiten des Weltalls von der Kommandobrücke aus, erinnerte mich dieser sich manifestierende Klangraum in vollendeter Illusion. "Well done", würde der Amerikaner sagen!!!

Zwischen den Stücken hatte wir immer mal wieder Gelegenheit über Frage von Acourate zu reden (ich fragte, Uli antwortete) Leider viel zu früh (ich glaube knapp 3 Stunden später) kam ein weiterer Interessent, und "meine Zeit war leider abgelaufen".

Abschliessend sei mir aber auch noch eine kleine eher kritische Bemerkung erlaubt: Wie Uli bereits ein paar Beiträge vorher selber beschrieben hat fehlt ein ganz klein wenig Grundtonbereich, der sicherlich den i-Punkt machen würde, aber das ist Kritik auf ganz ganz hohem Niveau, und fast im Bereich "Geschmackssache" anzusiedeln.

Zusammenfassend darf ich sagen, dass meine Erwartungen mehr als erfüllt wurden, und ich mit der nunmehr vollendeten Überzeugung gegangen bin, dass der digitalen Korrektur im Lautsprecherbereich die Zukunft gehört, wir sind mit Acourate heute nur alle schon ein bischen früher dran. :cheers:
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... und es geht doch!

Beitragvon Octagon » 05.06.2017, 22:28

Liebe Forenten,
lieber Uli,

ich weiß nicht mehr wann es war, aber vor sehr langer Zeit habe ich das Thema Hörner für mich abgehakt. Neben den bekannten Schwierigkeiten technischer Art hat sich vor allem bei mir festgesetzt, dass es einer gewissen Raumgröße bedarf. Bei etwas über 16qm Hörraum war das Thema damit für mich durch.

Wie hier schon berichtet kommt Uli in persönlichen Gesprächen ja schon lange immer wieder mal auf die Referenz Anlage im Norden zu sprechen. Als er dann aber vor einiger Zeit andeutete selbst an einer Umstellung auf Hörner zu arbeiten wurde ich hellhörig. Ist sein Hörraum doch auch von überschaubarer Größe. Und wenn der Meister selbst zufrieden ist ...

Nun waren wir vergangene Woche für ein ausgiebiges Treffen verbunden mit einigen anderen Tests mit Geräten aus meiner Hörküche verabredet. Ulis Hornsystem ist ein Erlebnis:

Klare dreidimensionale Abbildung, sehr schnell und druckvoll über alle Frequenzen spielend und voller Leichtigkeit. Das Fußwippen wollte nicht mehr aufhören und die Zeit verflog. Details über Details, ganz gleich auf welchem Lautstärkeniveau gleichbleibend verzerrungsfrei. Dabei war, für mich wichtig, immer eine mühelose Unterhaltung zwischen uns möglich. Ein schöner Nebeneffekt, die Dreidimensionalität des Klangbildes bleibt auch beim Umhergehen im Raum erhalten. Aber von anderen Aspekten unseres Treffen an anderer Stelle später mehr.

Nun kämpfe ich in den letzten Monaten um hohe Auflösung, Verzerrungsfreiheit oder Raumabbildung mit Fokus auf optimale und schwebende Stromversorgung, abgespeckteste Betriebssysteme und so weiter ganz erfolgreich. Aber hier höre ich mehr Details, anders und auch besser im Raum aufgelöst ohne diesen Aufwand. Es gibt einen Laptop am Netzteil, Standard W10 mit Internet, Foobar, und einzig einer Priorisierung des Acourate Convolver. Wir diskutieren viel über diese Situation. Später testeten wir mit Ulis LS50 an der gleichen Kette die Unterschiede zwischen einer Netzteilversorgung meiner Digitalverstärker und gleichem Setup mit schwebender Akkuversorgung. Der Unterschied ist ohrenfällig für uns beide, die schwebende Versorgung ist besser in Details, Auflösung und Raumabbildung. Es hört sich schick an, ist aber kein Vergleich zum Hornsystem. Der Raum baut sich breit und tief auf während das Hornsystem sich von den Seiten und oben „umhüllend“ zeigt.

Es bleibt also empirisch zu beweisen, ob eine minimierte und komplett schwebend versorgte Kette in Verbindung mit einem entsprechenden Hornsystem nicht noch einen Tick besser sein kann. Dann werde ich daran wohl jetzt arbeiten, der Weg ist das Ziel.

Danke Uli für deine Zeit, es hat mir viel Spaß gemacht und ich habe nebenbei wieder viel für meine Acourate Nutzung gelernt!

Impulsstarke, hoch aufgelöste dreidimensionale Grüße
Thomas

P.S. Hier gibt es mehr zu einem ganz anderen Thema: Der Installation und Einmessung des ersten aktiven AudioVero/Abacus Hornsystems: viewtopic.php?f=16&t=8746
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