Gert (AGM 3.3, 5.4, 7.4, 9.4, B&M BM 3, 6, 20)

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Beitragvon nemu » 03.01.2018, 12:37

Hallo Gert,

toll geworden Dein Umbau. Gratuliere Dir von Herzen. Da hat sich ja der Aufwand und Dreck den solch ein Umbau macht gelohnt. Insbesondere Deine Werkstatt gefällt mir gut. Auch bin ich ein Fan von großen Terassen und Balkonen.

Viel Spaß in Eurem runderneuerten und erweiterten Zuhause.

Gruß Stephan
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Beitragvon Bernd Peter » 03.01.2018, 12:42

Hallo Gert,

das hat sich definitiv bei euch gelohnt, so möchte man die kommenden Jahre privat arbeiten und wohnen.

(Auch) Bei uns war Vorgabe, bis spätestens 60 mit allem fertig zu sein, was in Dreck, Lärm und ordentlich Geldausgeben mündet.

Denn schließlich will man mal zur Ruhe kommen bzw. je länger man davon profitiert, umso rentabler war die Investition. :cheers:

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon vierzigo » 03.01.2018, 13:38

Hallo Gert,

sieht ja alles prima aus, das ist mal wirklich ein schöner, strukturierter Arbeitsplatz.
Wünsche dir viel Spass im umgebauten Domizil, dann weiß man am Ende wofür man die ganzen Anstrengungen unternommen hat.

Grüße

Oliver
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vierzigo
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Beitragvon Fortepianus » 03.01.2018, 15:20

Liebe Forumsfreunde,

danke für die nette Anteilnahme. Ich will nun beginnen, von der neuen Anlage im Wohnzimmer zu berichten. Wie immer, wenn ich etwas am Haus umgebaut habe, stand am Anfang die Planung der Elektrik. Das finde ich persönlich das Allerwichtigste an einem Bau. Was man da vergisst, bereut man nachher bitterlich. Bevor also der erste Baum gefällt wurde, waren Funktions- und Verkabelungspläne bereits ausgearbeitet. Ich will nicht sagen fertig, denn während eine Baus verändert sich dynamisch noch das eine oder andere, was schlicht daran liegt, dass mir abends, wenn die Handwerker weg sind und ich die Baustelle mit einem Bier in der Hand betrachte, noch so mancher Gedanke durch den Kopf geht. Also habe ich zunächst eine Erweiterung meiner Loxone-Haussteuerung aufgebaut, deren Komplexität sich mittlerweile sehen lassen kann (das hier ist ja nur die "Außenstelle Wohnzimmer"):

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So eine Holzständerbauweise ist ein Traum für jeden Elektriker. Loch mit Akuschrauber bohren, Kabel einfach durchziehen, Kabel mit Krampen draufnageln. Hier nochmal das neue Wohnzimmer von außen, jetzt schon mit Fenster:

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Nachher verschwindet das alles im Zwischenraum zwischen den Balken, der mit Dämmmaterial gefüllt wird. Hier die Verkabelung für die neue Anlage im Wohnzimmer von außen:

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Hinter dem schwarzen Klebeband versteckt sich ein Kabelkanal, durch den man allerlei von der Anlage zum TV schieben kann. Wie hier im Forum so üblich habe ich erstmal eine dicke Potenzialausgleichschiene hingeschraubt und alle zukünftigen Anlagenanschlusspunkte mit dezenten 10mm² Erdungsleitung verbunden:

Bild

Betrachtet man diese Wand, vor die später die AGM 7.4 hin soll, von innen, sieht das so aus:

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Oben soll ein Fernseher hin, unten ein Sideboard mit der Anlage, links und rechts die 7.4. Viele Kabel wie die zu den Lautsprechern liegen in der Wand:

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Auch wenn ich gerade noch keine Rears habe, kann das ja noch kommen (2.2?), also habe ich als Zukunftsoption noch Leitungen nach hinten gelegt:

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Einfach ein Traum, wie auch die Heizungsrohre daneben kann man einfach alles auf den Boden nageln, denn später kommt da noch eine Isolierschüttung drauf. Die Anschlüsse für die hinteren Lautsprecher:

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Nur gut, dass all die Installationen, die nötig waren, nachher dezent hinter irgendwelchen Trockenbauwänden verschwinden werden. Hier eine kleine Impression aus dem Esszimmer:

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Der gezeigte Kabelstrang ist eine der Schlagadern zur Haussteuerung, die in der ehemaligen Balkontür Platz findet:

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Dann habe ich passende Wandanschlüsse für die Anlage und die Lautsprecher fertigen lassen. Die 7.4 kriegen natürlich wieder ein VBA, deshalb die Anschlüsse "TT in" und "TT out". Die 12V-Buchsen sind für die Ferneinschaltung der Lautsprecher, und die fetten vergoldeten Lautsprecherklemmen sind für die Funktionserde:

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Wir machen nun einen kleinen Zeitsprung von sechs Wochen. Man sieht die fertige Wand (Kalkputz), das fertige Parkett ("Eiche konkret" wie im Hörraum), die eingebauten Wandanschlüsse vorn und auch schon einen Teppich (im Hörbereich unerlässlich). Das merkwürdige schwarze Ding, das da drauf liegt, ist der neue TV, ein Samsung 75MU8009, von hinten, der auf seine Montage wartet:

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Sehr angenehm zu installieren, denn er hat eine Box mit all den Anschlüssen dran, und es gibt dann nur ein Kabel zum TV. Die Box kann man irgendwohin packen. Ich habe sie hinter den TV an die Wand und dort vorher die ganzen Anschlüsse gemacht. Man sieht eine kleine SSD mit 500GB für Aufnahme oder Zeitversatz, drei HDMI-Kabel zur Anlage, die Antennenanschlüsse und ein Toslinkkabel für den Ton (unten links):

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Hier sieht man den neuen Hörplatz, noch ohne Anlage und ohne Vorhang, aber schon notdürftig möbliert:

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Das war ein Hochgefühl, nach ca. 4 Monaten zugeklebtem Wohnzimmer, Essen zu Viert an einem winzigen Küchentisch und Dreck und Krach im Haus die Tür wieder zu öffnen, den Flügel wieder auszupacken und erste Regale wieder an die Wand zu schrauben!

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Was man auf dem letzten Bild schon ahnen kann: Die komplette Decke des neuen Wohn-Esszimmers (ca. 50m²) ist eine abgehängte Akustikdecke:

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Auf der Decke sitzen nur 3cm starke Federschienen aus Alu, dazwischen Dämmmaterial und darauf Akustiklochplatten von Knauf. Man verliert nur 5cm Höhe, aber der Effekt ist erstaunlich. Als das Zimmer noch völlig unmöbliert war, war die Akustik bereits angenehm, man konnte sich ohne störenden Hall unterhalten. Ich will aber nicht verschweigen, dass es in dem abgehängten Teil auf dem Bild oben teilweise bis zu 60cm Dämmmaterial hat. Das ist die Verkleidung für diverse Querträger, ohne die unser Häuslein über dem neuen Wohnzimmer schlicht zusammenbrechen würde.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Bernd Peter » 03.01.2018, 15:29

Hallo Gert,

was waren für dich die Gründe für die Holzständerbauweise?

Sieht man bei uns - noch - recht selten, deshalb die Nachfrage.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Fortepianus » 03.01.2018, 15:52

Hallo Bernd,

Bernd Peter hat geschrieben:was waren für dich die Gründe für die Holzständerbauweise?

das hat diverse Vorteile. Man braucht deutlich weniger Wandstärke, denn Beton oder Backsteine isolieren fast gar nicht. Deshalb muss man auf eine Betonwand noch all das an Dämmmaterial draufpacken, was in der Holzkonstruktion bereits verschwindet. Zweitens die einfache Installation von Elektrik, Heizung und Wasser. Und drittes der schnelle Aufbau. Da kommt zunächst der Zimmermann mit seinem Sohn und vermisst alles mit einem Laser. Dann wird daraus ein 3D-Modell am Rechner erstellt und der komplette Anbau am Computer konstruiert (der Bruder des Zimmermanns ist Bauingenieur). Dieses Modell geht direkt aus dem Rechner an die Fräsen, die den ganzen Anbau als Bausatz erstellen. Die Wände werden fertig aufgebaut geliefert, die Böden vor Ort im Garten zusammengeschraubt, und dann wird alles an einem Tag hingestellt. Und das passt dann auch noch alles genau, weil vorher genau mit dem Laser vermessen.

Ein anderer Grund war natürlich, dass der Zimmermann ja schon den Anbau auf der anderen Seite des Hauses erstellt hatte, den Hörraum. Der neue Anbau soll auch optisch ein Gegengewicht zu dem anderen Anbau werden, so dass das alte Haus eingerahmt in der Mitte sitzt zwischen den beiden Holzständeranbauten, die mit den Trespa-Platten verkleidet sind.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Hironimus_23 » 03.01.2018, 18:02

Hallo Gert,

Fortepianus hat geschrieben:...
Das merkwürdige schwarze Ding, das da drauf liegt, ist der neue TV, ein Samsung 75MU8009, von hinten, der auf seine Montage wartet:
...

müsste es bei Deinem durchgehend extrem hohen Niveau Deiner Anspürche, Planungen und Arbeiten nicht ein ein OLED-TV sein, um beim Rest auch mithalten zu können? :mrgreen:

Ist schon wahnsinnig, was Du auf die Beine stellst. Respekt!

Gruß
Hironimus
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Beitragvon Fortepianus » 04.01.2018, 00:43

Hallo Hironimus,

Hironimus_23 hat geschrieben:
Fortepianus hat geschrieben:...
...Samsung 75MU8009...

müsste es bei Deinem durchgehend extrem hohen Niveau Deiner Anspürche, Planungen und Arbeiten nicht ein ein OLED-TV sein, um beim Rest auch mithalten zu können? :mrgreen:

dem :mrgreen: entnehme ich, dass Du die Frage nicht ganz ernst gemeint hast. Dennoch, ich habe mich tatsächlich ernsthaft mit den OLEDs beschäftigt vor der Anschaffung des Fernsehers. Das Problem ist, dass ich eigentlich einen TV mit 80 Zoll und 4K wollte. Im Hörraum, wo die 7.4 vorher standen, hat der Schirm 80 Zoll, aber noch kein 4K. 4K hat vor 4 Jahren, als ich den Hörraum-TV gekauft habe, noch 20k€ gekostet bei 80 Zoll, und da gab es auch nur genau ein Modell. Ich finde aber, dass das Bild einigermaßen mit der Größe des Klangbildes mithalten sollte, und das war im Hörraum gerade so erfüllt mit den 80 Zoll. Wenn man zwischen die großen AGM einen Schirm mit 55 Zoll hängt, wirkt das Bild lächerlich, und auch 65 Zoll sind deutlich zu klein, um eine Harmonie zwischen Bild und Ton herstellen zu können. Deshalb wollte ich im Wohnzimmer eigentlich auch wieder 80 Zoll, musste aber lernen, dass diese Größe zur Zeit keine gängige ist, dafür aber 75 Zoll, was es dann aber schon mindestens werden sollte. Bei der Suche nach einem guten 75 Zoll TV mit 4K hat sich dann auch aufgrund der Features (ganz wichtig: zwei getrennte SAT-Tuner) der oben genannte Samsung rauskristallisiert. In OLED gibt es ein paar Modelle mit 77 Zoll in 4K, die aber alle bei 15-20k€ liegen und damit ein Mehrfaches des Samsung kosten. Dessen Bild finde ich aber schon sehr gut, auch wenn die OLEDs vielleicht noch ein bisschen mehr können. Wie immer kostet das letzte Prozent am meisten, und auf das kommt es mir hauptsächlich beim Ton an. Kleinere OLEDs mit 65 Zoll gibt's bereits zum Preis des oben genannten Samsung, aber das ist eben zu klein. Ich weiß nicht, ob Du den genannten Samsung-TV schon einmal gesehen hast - dessen Bild ist verdammt gut.

Aber lasst uns lieber weiterhin hauptsächlich Musik hören - in der Glotze kommt eh meist wenig Interessantes.

Hironimus_23 hat geschrieben:Ist schon wahnsinnig, was Du auf die Beine stellst. Respekt!

Das ist doch das Schöne an so einem Forum mit Gleichgesinnten, dass es tatsächlich jemanden gibt, der dem Wahnsinn Respekt zollt :cheers: . Die meisten Mitmenschen in meiner näheren Umgebung finden das eher durchgeknallt bis bemitleidenswert.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Tilisca » 04.01.2018, 08:17

Hallo Gert!

Tatsächlich RESPEKT!
Die Sache mit den Mitmenschen aus der Umgebung kann ich ganz nachvollziehen, es ist nicht anders bei mir und da geht es nur um die Anlagen und nicht auch um die Umbauten in der Wohnung.

Verstehe nicht wieso Alle einen 100.000 € Porsche ganz in Ordnung finden aber nicht unseres Hobby :mrgreen: !
... nicht, dass ich den Porsche abweisen wurde...

Viele Grüße
Alex
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Beitragvon beltane » 04.01.2018, 08:43

Hallo Alex,

zwar Off Topic hier - daher nur kurz:

Ein Auto gilt in Deutschland ganz allgemein als Statussymbol - Hifi und High End sind es in den Augen unserer meisten Mitmenschen dagegen überhaupt nicht. Daher sind 100.000,00 € für ein Auto normal - für Musik und Hifi / High End aber eben nicht. Wir gelten in weiten Teilen als Spinner.... :cheers:

Off Topic Off

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Fortepianus » 14.01.2018, 16:11

Liebe Forumsfreunde,

nachdem ich hier

Fortepianuns hat geschrieben:Wo sind eigentlich meine AGM 7.4, nachdem die 9.4 im Hörraum eingezogen sind? Nun, vielleicht erschließt sich jetzt so manchem der wahre Grund dieses Umbaus - ich hätte sonst keinen Platz gehabt für meine 7.4. Und die will ich nicht hergeben. Auch wenn der neue Wohn-Essbereich jetzt im Wesentlichen fertig ist: Geduldet Euch bitte noch ein bisschen, denn Bilder will ich erst machen, wenn der ganze Weihnachts-Tand dort wieder ausgezogen ist. Soviel sei verraten: Nun gibt es endlich auch im Wohnzimmer eine ordentliche Anlage bei uns.

schon gegackert hatte, ist es an der Zeit zu legen. Ich fange im Essbereich des neuen Raumes an:

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Endlich steht unser Massivholztisch nicht mehr so beengt. Hier ist er im ausgezogenen Zustand. Meine guten alten Erstlingswerke auf dem Terrain der Aktivtechnik dürfen zum Essen spielen:

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Die Hörplätze mit Blick auf den Balkon, der allerdings noch nicht fertig ist:

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Wo steht eigentlich die Quelle der Esszimmer-Anlage? Wie bisher in der Durchreiche zur Küche:

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Der Durchgang zum Wohnzimmer:

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Die Decke ist wie schon weiter oben bemerkt im ganzen Bereich eine Akustikdecke:

Bild

Detail:

Bild

Der Blick in den Wohnzimmerteil offenbart noch einige Reste vom Weihnachtsfest, so wird der Flügel als Kulisse für die Legobahn genutzt und rechts im Bild warten noch einige Tüten darauf, verbaut zu werden:

Bild

Rechts ums Eck geht es in den neu geschaffenen Anbauteil:

Bild

Hier stehen sie jetzt also, nachdem sie im Hörraum der 9.4 Platz machen mussten:

Bild

Das Familiensofa zum Lesen, Musikhören, Fernsehen etc.:

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Auch hier ein Blick auf die Decke:

Bild

Das Sideboard unter dem Fernseher hat eine IR-durchlässige Glasfront. Hier ist sie aufgeklappt:

Bild

Im Innern hat es sechs Fächer. Links oben ein Behringer DCX für das virtuelle Bassarray, darunter der G-ADS1 DAC, in der Mitte oben die Wandanschlüsse und die WiiU der Kinder, darunter der G-Oppo, rechts oben ein G-Sonos und darunter der G-HA als Vorverstärker.

Signalfluss:

- Der Fernsehton geht per Toslink in den G-Oppo
- Der analoge XLR-Ausgang des G-Linn geht in den XLR-Eingang des G-HA
- Der analoge Cinchausgang des G-Oppo geht in den Cincheingang des G-HA
- Der digitale Koaxausgang des G-Sonos geht in den digitalen Koaxeingang des G-HA
- Alexa von Amazon darf den Bluetootheingang des G-HA nutzen

Alexa ist zwar in vielen Räumen unseres Hauses präsent, denn sie kann per Sprachbedienung die Loxone-Haussteuerung bedienen oder auch die vielen Sonos im Haus - man sagt beim Abendessen, Alexa, spiel Jazz im Esszimmer, und sie spielt Jazz im Esszimmer, oder stell das Licht am Esstisch auf 5%, und sie dimmt das Licht runter. Wenn sie aber im Wohnzimmer selbst per Bluetooth Musik aus dem Internet an die Anlage schickt, dann klingt das so grottenschlecht, dass man das mit dem Befehl "Alexa, stopp" gleich wieder unterbindet. Nett gemacht aber: Steuert sie einen Sonos und man möchte mit ihr sprechen ("Alexa, wie wird das Wetter morgen" oder ähnlich), dann macht sie direkt nach dem Startkommando "Alexa" die Musik erheblich leiser für eine bessere Verständlichkeit.

Links vom Sideboard ein Sonos zur Beschallung des Balkons hinter der Wand (JBL Control 1G im Außenbereich):

Bild

Man sieht die Wandanschlüsse der linken AGM, und daneben die Lautsprecheranschlussdose für außen.

Neben dem Hörplatz sind ein paar Fernbedienungen versammelt. Die wichtigste ist die Logitech Harmony Elite, die gleiche wie im Hörraum. Sie kommuniziert per WLAN mit dem Hub, der im Sideboard ist und die Geräte steuert. Der TV wird direkt per WLAN angesprochen:

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Damit haben die 7.4 eine neue Heimat gefunden.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Bernd Peter » 14.01.2018, 16:49

Hallo Gert,

Fortepianus hat geschrieben:... so wird der Flügel als Kulisse für die Legobahn genutzt

das geht schon in Ordnung, Hauptsache du hast Freude beim Spielen. :cheers:

Nette Grüße

Bernd Peter
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Beitragvon vierzigo » 14.01.2018, 17:04

... und wird dann in ein paar Jahren durch eine Märklin Eisenbahn ersetzt. :D

Spaß beiseite, sieht alles prima aus, da hat der Elektriker sich ja richtig ausgetobt, wusste nicht das man soviel mit Alexa steuern kann.

Grüsse

Oliver
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Beitragvon Fortepianus » 14.01.2018, 17:59

Hallo Oliver,

da lass ich normalerweise nix anbrennen bei der Elektrik. Alexa kann übrigens auch die Logitech Harmony steuern, also man sagt im Wohnzimmer "Alexa, schalte den Fernseher ein in Harmony", oder "Alexa, schalte auf ARD in Harmony", dann geht die Glotze an. Es gibt diverse sog. "Skills" für Alexa, die anderswo Apps heißen. Das Harmony-Skill ist allerdings ziemlich schlecht, Alexa fragt dann dauernd nach, weil sie einen nicht richtig versteht oder schaltet das falsche Gerät ein. Die Loxone-und Sonos-Steuerung dagegen funktioniert einwandfrei. Nachteil von Alexa: Die Kinder haben einen Riesenspaß an "Alexa, erzähl einen Witz", dabei gibt es kaum flachere als Alexa-Witze.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Koala887 » 14.01.2018, 20:25

Hallo Gert,

auch ein Klassiker ist „Alexa, Selbstzerstörung“ :wink:

Ist alles sehr schön geworden, nur die unzähligen Schalter an der Tür passen optisch nicht ganz dazu. Da würde sich ein intelligenter Touchscreen besser machen. :cheers:

Schöne Grüße
Daniel
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