Gert (AGM 3.3, 5.4, 7.4, 9.4, B&M BM 3, 6, 20)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Beitragvon Fortepianus » 14.01.2018, 22:34

Hallo Daniel,

Koala887 hat geschrieben:auch ein Klassiker ist „Alexa, Selbstzerstörung“ :wink:

ah, gerade ausprobiert, beim Rückwärtszählen von 10 Richtung 0 verliert sie plötzlich das Gedächtnis vor der Drei :cheers:

Koala887 hat geschrieben:Ist alles sehr schön geworden, nur die unzähligen Schalter an der Tür passen optisch nicht ganz dazu. Da würde sich ein intelligenter Touchscreen besser machen. :cheers:

Das stimmt, aber Du muss bedenken, dass ich da immer die Familienkompatibilität im Auge behalten muss. Deshalb dieser Anachronismus. Die allernötigsten Schalter habe ich rausgelegt, und das sind keinesfalls unzählige, sondern gerade mal bescheidene 18 neben der Eingangstür. Sie sind allerdings teilweise doppelt belegt und so beschriftet:

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Die unzähligen Lichtkreise steuert man ja eh meist nicht einzeln, sondern fasst sie über sogenannten Lichtszenen zusammen, die man abspeichert. Unsere Haushaltshilfe fragte mich dann ganz aufgeregt, als ich ihr die Schalter erklärte: Wo genau ist jetzt Staubsaugen?

Wie gesagt, meist steuere ich den ganzen Kram mittlerweile eh per Spracheingabe. Da man aber die rund 200 Aktoren, die per Loxone im Haus gesteuert werden können, nicht mit einem Schalterfeld angesprochen kriegt, habe ich im Hörraum einfach ein iPad über das Schalterfeld gehängt:

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Man kann auch dort das Nötigste über 9 Tasten steuern, was jeder hinkriegt, aber wenn's an die fortgeschrittene Bedienung geht, kann man das am Touchscreen machen. Ich steuere das Haus eh am liebsten über mein Telefon, das ich immer in der Tasche habe. Das geht auch vom anderen Ende der Welt übers Internet. Aber all diese Schalter aus dem letzten Jahrhundert sind wieder mal ein Lehrbeispiel dafür, wie man selbst in seinem eigenen Haus stets zu Kompromissen bereit sein muss.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Siriuslux » 16.01.2018, 00:14

Lieber Gert,

Das sieht ganz hervorragend aus, insbesondere auf die Beschriftung wäre meine bessere Hälfte neidisch, denn bei uns hat der Elektriker das in den letzten drei Jahren noch nicht hingebracht:
a) die Beschriftung der Taster,
b) die Taster, welche alle Jalousien im Haus per Enocean über die Loxone steuern auch vollkommen zuverlässig zu machen,
c) die Rahmen für die nachträglich angebrachten Taster auszutauschen, so dass sich die Taster auch mit leichtem Druck bedienen lassen,
d) einen letzten Strahler im Hörraum zu tauschen, dass sich der von der Loxone aus über Dali bedienen lässt, und dann endlich der Platz am Elektroklavier angestrahlt wird, so dass mann auch Noten lesen kann,
e) alle über Enocean gesteuerten Heizungsaktoren so einzubauen, dass man auch im Atelier meiner Frau die Solltemperatur erreicht.
Leider ein Trauerspiel und deshalb ist es im so schöner zu sehen, wie bei Dir Lieber Gert das auch funktioniert.

Gruss, Jörg
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Beitragvon Lefreck » 17.01.2018, 22:39

Hallo Gert,

Bei den Fotos bekommt man ja wirklich Lust mal wieder einen Abstecher nach Stuttgart zu machen, gell Jörg? :cheers:

LG
Thierry
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Beitragvon Siriuslux » 18.01.2018, 09:11

Ja, das wäre schon reizvoll, vor allem die 9.4 mal zu erleben.

Gruß, Jörg
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Beitragvon Fortepianus » 18.01.2018, 14:16

Na dann Jungs, auf geht's :cheers:
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Beitragvon Fortepianus » 29.01.2018, 12:23

Liebe Forumsteilnehmer,

vielleicht kennt ja mancher das Problem. Man hat einen Bluray-Player der Spitzenklasse in der Anlage wie beispielsweise den G-Oppo auf Basis des Oppo BDP-105, und dann das: Es gibt ein neues Datenformat wie aktuell eben 4K-Blurays. Man hat sich dann auch fix einen neuen Schirm an die Wand genagelt, der 4K kann, aber der Player schwächelt. Neuer Player? Den alten zum alten Eisen oder verkaufen? Das wird aber im Fall eines vollausgestatteten G-Oppo recht teuer. Ich habe das bei uns an der Wohnzimmeranlage so gelöst:

Bild

Ich habe den kleinen Oppo gekauft, den UDP-203, der sich in der Videoabteilung nicht von seinem großen Bruder UDP-205 unterscheidet, aber weniger als die Hälfte kostet. Dafür ist die analoge Audiofraktion eher bescheiden ausgeführt. Deshalb gehe ich aus dem 203 digital mit dem Ton raus an den G-Oppo, und das Bild darf direkt per HDMI an den Bildschirm. Das funktioniert bestens!

Ein kleiner Nachteil ist die Bedienung. TV an, auf HDMI-Eingang zum 203 stellen, 203 an, G-Oppo an, Eingang auf Digital Koax stellen, und dann alles außer Lautstärke am 203 machen, Lautstärkeregelung am G-Oppo. Ich löse das aber über meine Logitech Harmony Elite - der muss man das nur einmal beibringen, und nachher merkt man in der Bedienung gar nicht mehr, welches Gerät was macht.

Vielleicht ist das ja für manchen Besitzer eines G-Oppo auf Basis des 105 auch ein gangbarer und preiswerter Weg zu 4K.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon bullrich » 29.01.2018, 13:37

Hallo Gert,

dann bleiben Dir aber auch die hochauflösenden Tonformate verwehrt, diese gehen leider nur über HDMI.

Gruß

Marco
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Beitragvon Joerghag » 29.01.2018, 14:48

... möglich wäre auch noch mit dem zweiten HDMI in den G-Oppo zu gehen...

Gruß Jörg
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Beitragvon Fortepianus » 29.01.2018, 21:58

Hallo Marco,

bullrich hat geschrieben:dann bleiben Dir aber auch die hochauflösenden Tonformate verwehrt, diese gehen leider nur über HDMI.

da hast Du recht.

Hallo Jörg,

Joerghag hat geschrieben:... möglich wäre auch noch mit dem zweiten HDMI in den G-Oppo zu gehen...

guter Gedanke. Ich hatte zunächst Bedenken, ob das funktionieren würde, weil der zweite Ausgang des 203 "Audio only" ist und ich dachte, da weigert sich der 105, darauf ohne Bild zu synchronisieren, aber weit gefehlt und eben probiert: Das funktioniert 1a! Im Gegenteil, weil "Audio only", klingt das sogar richtig gut, was ich von HDMI gar nicht gewohnt bin. Danke für den Tipp!

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Siriuslux » 29.01.2018, 22:13

Hallo Gert,

Du hast mich gerade richtig viel Geld sparen lassen, das finde ich als Schwaben richtig vorbildlich von Dir.
Nicht, dass ich mir morgen hätte einen neuen Bildschirm, Beamer und noch 2 G-Oppo 205 hätte gekauft, aber schon alleine die Idee des Sparens und weitervendens der beiden 205er gefällt mir, zumal bei mit zum Fernsehen am Wochenende ein Apple TV eingezogen ist - zum Erfreuen meiner lieben Gattin, die damit viel einfacher auf diverse Mediatheken zugreifen kann.

Gruß, Jörg
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Beitragvon Mister Cool » 23.02.2018, 14:56

Fortepianus hat geschrieben:Interessant ist vielleicht noch die Realisierung des VBA. Sowohl die 5.4 wie die 9.4 haben dafür spezielle Ausgänge, die das Signal des Tieftonkanals einer jeden Box nach außen legen, also das Signal, das von der Weiche kommt und normalerweise in die Tieftonendstufen geht. Dieses Signal geht (über eine kräftige Ausgangsstufe entkoppelt) zu einem Eingang des Digitaldelays (Behringer DCX, bisschen frisiert), und kommt dann aus dem Delay zurück wieder in den Bass. Dafür hat es einen Eingang an den AGM, dessen Signal zum ursprünglichen Bassignal hinzuaddiert wird. So ist sichergestellt, dass es keine ungewünschten Phasendrehungen gibt zwischen eigentlichem Basssignal und dem verzögerten, das die Schallwellen nach dem Längsdurchlauf durch den Hörraum wieder auslöscht.

Hallo Gert,

dazu hätte ich zwei Fragen:

1. Wenn das aus der AGM ausgehende Signal durch den Behringer verzögert (also de facto in der Phase bewusst/gewollt verschoben) und zurück zu der AGM geführt wird, wie und warum wird es beim zusammenführen wieder nivelliert "damit keine ungewünschte Phasendrehungen gibt"?

2. Wie addierst Du das ursprüngliche Basssignal mit dem verzögerten Basssignal -> bekommt die Endstufe "ein Teil von Ursprung" und "ein Teil von Verzögert"?

Ich habe noch nicht ganz verstanden nach welchem Prinzip Dein VBA funktioniert (Rolle der Front- und Rear-Bass-Chassis). Gibt ess dazu ein Link/Doku dazu?

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Hans-Martin » 23.02.2018, 21:44

Mister Cool hat geschrieben:
1. Wenn das aus der AGM ausgehende Signal durch den Behringer verzögert (also de facto in der Phase bewusst/gewollt verschoben) und zurück zu der AGM geführt wird, wie und warum wird es beim zusammenführen wieder nivelliert "damit keine ungewünschte Phasendrehungen gibt"?

2. Wie addierst Du das ursprüngliche Basssignal mit dem verzögerten Basssignal -> bekommt die Endstufe "ein Teil von Ursprung" und "ein Teil von Verzögert"?

Ich habe noch nicht ganz verstanden nach welchem Prinzip Dein VBA funktioniert (Rolle der Front- und Rear-Bass-Chassis). Gibt ess dazu ein Link/Doku dazu?

Hallo Alwin,
http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=40&t=3334&hilit=VBA
Nach dem Tiefpass für die Tieftöner kann man das verbleibende Signal, welches die Bässe übertragen, um die Raumdurchlaufzeit verzögern und angemessen für die Auslöschung benutzen.
Ein separater Tiefpass würde Konflikte mit der Phase im Übertragungsbereich der AGM verursachen, dagegen ist die von Gert gewählte Auskopplung sehr zielführend, ich würde sagen, alternativelos.
Nach meinem Verständnis wird das Signal nach dem Umweg hinter dem vorgenannten Tiefpass dem Signal wieder zugemischt (wie unter 2. vermutet), entgegengesetzt gepolt zu dem akustischen Signal, welches nun den Lautsprecher passiert
Grüsse, Hans-Martin
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Beitragvon Mister Cool » 24.02.2018, 09:07

Danke,

ich finde den verlinkten Beitrag zu VBA (und darauf folgende Vorfilterung) absolut FASZINIEREND!
Unglücklicherweise viele verlinkte Bilder, insbesondere Ulis Bilder aus den Anfängen des Threads (mit Erklärung zu dem Acourate basierten Konzept/Variante 3) sind nicht mehr verfügbar.
Also es bleibt nichts anderes übrig, als das Ganze drei mal zu lesen, die Fantasie zu aktivieren, sich die Bilder vorzustellen, das ganze zu verdauen und AUSPROBIEREN!

Es gibt viel zu tun :-)

Und natürlich ein dickes Lob an alle beteiligten Treiber dieses spannenden Themas.

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Fortepianus » 26.02.2018, 16:48

Hallo Alwin,

Hans-Martin hat ja bereits genau beschrieben, wie es funktioniert - besten Dank dafür, Hans-Martin! Ein solches VBA habe ich mittlerweile an drei Stellen im Einsatz, zwei im Hörraum (5.4 und 9.4) und eines im Wohnzimmer (7.4). Meine ersten Gehversuche mit einem "normalen" DBA sind mehr als 10 Jahre her, das war noch vor meiner Mitgliedschaft in diesem Forum. Es funktioniert immer noch in unserem Schlafzimmer: Vorne 2x BM20, hinten 2x BM6.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Bernd Peter » 26.02.2018, 17:17

Hallo Gert,

Fortepianus hat geschrieben:...in unserem Schlafzimmer: Vorne 2x BM20, hinten 2x BM6.

reicht das zum Aufwecken?

Nette Grüße

Bernd Peter
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