SOtM sMS-200 Streamer

Player, Streamer, Wandler, Vorverstärker usw.

Beitragvon Ralf77 » 20.04.2017, 11:57

Hallo Bernd Peter,

Daher ja meine Vermutung...der Afis macht keinen wirklichen Sinn und es ist deutlich sinnvoller den Afi mit USB Modul zu kaufen...wozu unterschiedliche Quellen anschließen, wenn nur der USB-Strang wirkliche Vorteile bietet.

Bin gerade etwas verwundert...hätte ich so nicht erwartet.
Aber jetzt ist es auch gut und ich halte mich hier zurück, da es hier ja um den sMS-200 geht. :P

Grüße,
Ralf
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Beitragvon hafaxx » 20.04.2017, 12:17

Hallo Ralf, hallo Bernd Peter,

bin auch der Meinung, dass beim USB-Eingang der Effekt deutlich größer ist.
Habe mir daher bei meinem afis einen zweiten USB-Eingang nachrüsten lassen. Allerdings dreht der afis in meiner Konfiguration noch eine digitale Runde durch den Trinnov Amethyst bevor er das Signal an meine Aktivlautsprecher (Kii THREE) ausgibt. Mit dem Ergebnis bin ich unabhängig vom Zuspieler (SOtM sMS-200, Aurender W20 oder mein modifizierter Mac mini) mehr als zufrieden.

Beste Grüße

Sven
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Beitragvon Horse Tea » 20.04.2017, 20:53

Ralf77 hat geschrieben:Daher ja meine Vermutung...der Afis macht keinen wirklichen Sinn und es ist deutlich sinnvoller den Afi mit USB Modul zu kaufen...wozu unterschiedliche Quellen anschließen, wenn nur der USB-Strang wirkliche Vorteile bietet.

Bin gerade etwas verwundert...hätte ich so nicht erwartet.


Hallo Ralf, hallo Sven,

für mich war die Verbesserung der Räumlichkeit und der Klangqualität digitaler Quellen (CD über SPDIF RCA und TV über Toslink) kaufentscheidend für den Afis. Auch ich nutze den Afis zusammen mit dem Trinnov Amethyst :cheers: , habe aber nur einen USB Modul, gehe dafür aber zwei digitale Runden durch den Afis. Ich nutze zwar den 4. (USB) Eingang versuchsweise!!! mit einem älteren, damals aber hochwertigen Sony Notebook, bin aber mit diesem Klang (Foobar) nicht voll zufrieden. Das gleiche gilt auch, wenn ich den Trinnov als Renderer verwende. HighRes über 44.1/16 ist direkten Vergleich der CD mit beiden Konfigurationen nicht überlegen und 44.1/16 klingt bei mir genauso wie von CD. (Vielleicht (ohne Gewähr) einen Tick besser vom Notebook). Dafür gibt es eine Reihe von möglichen Erklärungen. Ich habe diesen Thread eröffnet, weil mir der SOtM-SMS 200 als eine Komponente erscheint, die mich bezüglich Computer Audio voranbringen könnte, da dieses Gerät einige dieser Möglichkeiten adressiert.

Ich kann aus meiner (geringen) Erfahrung weder für noch gegen das Argument von Sven stimmen, dass der Afis via USB mehr als die anderen Module bringt. Die Aussage, dass er aber an anderen Quellen wenig oder nichts bringt, stimmt an meiner Anlage wirklich nicht. Warum hätte ich sonst einen vierstelligen Betrag ausgeben sollen, zumal ich den Afis kostenlos testen konnte? Sven ist offensichtlich auch von den nichtUSB Modulen überzeugt, sonst würde er ja nicht die digitale Runde drehen.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon hafaxx » 03.05.2017, 10:38

Hallo Horst-Dieter,

wie du richtig anmerkst, bestätigt mein Höreindruck durchaus einen positiven Effekt der Nicht-USB Module des afis. Insbesondere die von dir bereits angesprochene verbesserte Räumlichkeit empfinde ich ebenso. Auch Ortung und Klarheit gewinnen meines Erachtens durch die zweite Runde durch den afis, wobei der größere Effekt naturgemäß von der Raumkorrektur des Trinnov herrührt.

Trotzdem könnte ich mir vorstellen, dass du mit einem Zuspieler wie dem sMS-200 in Verbindung mit dem afis-Modul noch eine Verbesserung in deiner Kette erreichen kannst. Ich selber nutze den sMS-200 mit ROON und einem LINUX basierten ROON-Server und empfinde eine deutliche Klangverbesserung gegenüber der Zuspielung durch meinen audiophil modifizierten Mac mini.

Beste Grüße,
Sven
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Beitragvon Horse Tea » 05.05.2017, 21:13

Liebe SOtMisten,

hier ein neues Review in CA

https://www.computeraudiophile.com/ca/r ... view-r648/.

Im Vergleich zum microRendu wird der Klang als reiner, aber weniger analog beschrieben. Auch die Software kommt vergleichsweise schlecht weg. Vielleicht hat ein glücklicher Besitzer des einen oder anderen Renderers Interesse, den Vergleich aus eigener Anschauung zu kommentieren. Das wäre für alle Kaufinteressenten sicher nützlich.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon Fujak » 05.05.2017, 22:45

Hallo Horst-Dieter,

danke Dir für den Link. Die Probleme mit der Software konnnte ich bei mir nicht beobachten. Bei mir läuft die Software ohne Zicken oder der Notwendigkeit von Neustarts. Ich finde sie klar und übersichtlich aufgebaut, verschiedene Folgegeräte (DACs) lassen sich schnell aus dem Menü auswählen. Die Software ist ja ohnehin nur für die Konfiguration des SMS-200 bestimmt und nicht zu dessen Bedienung.
Die Sache mit den Updates trifft zu: Wenn man die Updates nicht regelmäßig macht, muss man sie nacheinander installieren, weil manche Features aufeinander aufbauen. Das halte ich aber nicht wirklich für ein Manko, denn das macht man einmal, und gut ist es.
Da es ja hier nicht um die Controlpoint-Software geht, mit der ich beim Musikhören den Streamer bediene , finde ich, dass sich der Tester zu sehr in einen Nebenaspekt verbeißt.

Seine Beschreibung vom Klang finde ich in der Hinsicht wenig differenzierend, weil er nicht unterscheidet zwischen tonalen Aspekten und Aspekten der Detailauflösung. Ich finde die Tonalität des sMS-200 keineswegs zu höhenlastig - da ist der Auralic Femto besipielsweise von anderem Kaliber - der Klang ist aber wirklich glasklar und hochauflösend detailliert. Es mag sein, dass in einem Setup, dass sehr höhenbetont abgestimmt ist, oder der Hörraum akustisch ins hallige tendiert, als überdetailliert oder anstrengend empfunden wird. In einem auf den Hörplatz mittels Acourate korrigierten Setup aber klingt es in meinen Ohren perfekt.

Für mich ist die Sache mit der Detailauflösung ein klares Entscheidungskriterium für jede Hifi-Komponente, weil diese über das Maß an musikalischer Information entscheidet und damit auch, wie gut die Räumlichkeit abgebildet wird, und damit auch, wie sehr man in die Musik involviert wird. Aber klar ist auch, dass die Wiedergabekette, zu der nach meinem Verständnis auch der Hörraum gehört, korrekt abgestimmt sein muss, damit das zu Musikgenuss und nicht zu Angestrengtheit führt. Ein halliger Raum beispielsweise verträgt keine hochauflösende Wiedergabekette, weil mit jedem Detail die Hallsoße mehr wird. Leider gibt der verlinkte Bericht wenig Informationen darüber, wie die übrige Hörumgebung des Reviewers beschaffen ist.

Zum Sonore microRendu kann ich mangels Direktvergleiches mit dem SOtM sMS-200 nichts sagen.

Grüße
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Beitragvon Bernd Peter » 06.05.2017, 07:05

Hallo,

ich habe ja microRendu und SOtM sMS-200 im Vergleich gehört.

Der microRendu war für mich ausgeglichener, der SOtM wirkte etwas dynamischer.

Beide Geräte werden aber allein durch die Spannungsversorgung, Kabel und die umgebenden Gerätschaften gleichermaßen deutlich beeinflußt, daß es für mich ohne Bedeutung ist, wie die vielen recht allgemeinen Testberichte ausfallen.

Mit beiden Geräten kann man grundsätzlich highendig unterwegs sein.

Gegenüber meiner Eigenbaulösung beim Renderer können allerdings beide im Hinblick auf Auflösung und räumlicher Darstellung konstruktionsbedingt nicht mithalten.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon inexxon » 06.05.2017, 07:25

Ich hatte lange Zeit den microRendu und jetzt seit etwa 1/2 Jahr den SMS-200. Bzgl. Software und Bedienung kann ich bei beiden nicht meckern nutze sie allerdings nur als Roon Endpunkt, extrem stabil und Bedienung sehr leicht.

Der microRendu klang in meiner Kette aber immer leicht steril und technisch bisweilen auch zu höhenbetont, getestet mit Standard Netzteil und 9V SBooster Linearnetzteil, im direkten Vergleich war mir damals immer mein Auralic Aries Femto gegenüber dem microRendu lieber. Der SMS-200 dagegen klingt grundtonstärker und auch sauberer und läuft derzeit an einem 12V Linearnetzteil, der Aries ist mittlerweile Geschichte.

Die klanglichen Eindrücke des Autors sind daher für mich schwer nachvollziehbar aber der Einfluss der Umgebung wie Stromversorgung, USB Kabel, Netzwerk etc. ist nicht zu unterschätzen daher kann es durchaus sein das bei ihm dieser Eindruck ensteht.
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Beitragvon muenchenlaim » 11.05.2017, 19:43

Hier ein - weiterer? - Test:

http://www.audiostream.com/content/sotm ... PMEQs4u.97

Christoph
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Beitragvon rpaul » 18.05.2017, 20:55

Guten Abend in die Runde,

meine Frage bezieht sich eigentlich auf den LMS, aber da sie sich im Zusammenhang mit meinem sMS-200 ergibt, stelle ich sie hier.

ich habe lange im Netz gesucht, aber keine hilfreichen Infos gefunden. Vielleicht hat einer von euch einen Tipp:

Ich betreibe den sMS-200 im Squeezelite-Modus. Zur Steuerung verwende ich derzeit die App Squeezer. Das hier geschilderte Verhalten ist aber bei anderen Apps gleich

Ich kann mir in Squeezer die auf dem NAS abgelegte Musik nach verschiedenen Möglichkeiten anzeigen lassen. Z. B. "Neue Musik", "Musik-Ordner", "Alben", ...

Bis auf "Musik-Ordner" werden bei allen Optionen die Cover der Alben mit angezeigt.

Da ich mir den Inhalt des NAS immer mit der Option "Musik-Ordner" anzeigen lasse, wäre es sehr schön, wenn bei deren Nutzung auch die Cover angezeigt würden.

leider habe ich die Stelle nicht gefunden, an der der LMS dazu gebracht werden kann, auch bei dieser Option die Cover mit anzuzeigen.

Weiß jemand von euch, ob und wie der LMS dazu zu bewegen ist?

Danke!
Robert
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Beitragvon Mega-Lupe » 19.05.2017, 21:19

Kann der SMS200 auch per Foobar angesteuert werden?
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Beitragvon Fujak » 19.05.2017, 21:41

Hallo Ralf,

der sMS-200 kann auch über Foobar angesteuert werden. Ich nehme an, Du möchtest Foobar als Controlpoint verwenden.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Mega-Lupe » 19.05.2017, 22:53

Die Begrifflichkeiten kann ich noch nicht sicher zuordnen...
Foobar ist auf meinem PC die Playersoftware die ich seit Jahren verwende, die quasi alles kann und mit der ich auch optisch zufrieden bin.
Ja, ich vermute Controllpoint passt.
Derzeit habe ich einen zweiten PC mit Win10 und Audiophile Optimizer laufen, zudem auch eine kleine Basspeak-Korrektur per Dirac. Klingt für mich auch wirklich gut. Vergleichssystem ist mein Win7-HauptPC.
Dumm ist dabei halt 2 PCs laufen zu haben, vor allem 2 Tastaturen und Mäuse auf dem Schreibtisch stehen zu haben :)
Wenn der Haupt-PC den SOtM steuern kann entfiele der 2. PC, was ein großer Vorteil wäre.

Grüße
Ralf
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Beitragvon tovow » 19.05.2017, 23:30

Hallo Ralf,

ich verstehe nicht ganz, warum du 2 PC`s laufen lassen musst!
Wenn du eh schon einen PC mit Win10 und Audiophile Optimizer und Denke mit Foobar 2000 laufen lässt
brauchst du doch keinen zweiten PC.
Für Was? Außerdem für mehr als 2 PC`s nehm ich einen KVM Switch 2 oder 4 Port.
Und Foobar kannst du über eine foobar2000 controller APP vom Tablet oder Smart Phone steuern.
Warum Kompliziert,wenn es auch Einfach geht?

Beste Grüße
Theo
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Beitragvon Mega-Lupe » 20.05.2017, 04:47

Der Win10-PC mit Audiophile Optimizer und Dirac wird rein zum Musikhören genutzt. Dort ist auch nichts weiter installiert. So habe ich auch AO verstanden, PC als reinen Audioplayer.
Der andere PC, der eigentlich der Haupt-PC ist, für alle anderen Sachen, bspw. surfen oder fernsehen per eingebauter TV-Karte und alles andere wofür man einen PC nutzt.
Einen Monitorswitch benutze ich nicht, beide PCs gehen in den gleichen Monitor - das Umschalten ist allerdings nervig.
Die Foobar App nutze ich, allerdings nur selten, da ich in meiner Musikbibliothek viel rumarbeite (ausmisten, sortieren, umbenennen, taggen etc.). Dafür geht eine Handy- oder Tablet-App halt kaum.
Aber erkläre mir wo ich da aus deiner Sicht auf dem Holzweg bin. Ein `warum einfach wenns auch kompiziert geht` nutzt mir da recht wenig.

Grüße
Ralf
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