Gleichseitiges oder gleichschenkliges Hördreieck?

Mess- und Korrektursysteme

Beitragvon Rabl » 08.05.2014, 04:46

Bei mir sind die Lautsprecher auch direkt auf den Hörplatz gerichtet, da die Bühne so am besten ist. Ich kann aber schwer sagen, was nun den größten Einfluss auf die Bühnenabbildung hat. Das ist sicherlich das Zusammenspiel aller Komponenten und eben auch der Positionierung der Lautsprecher. Eine große Rolle spielt dabei auch der Coax Treiber meiner Kef.

Bei einem gleichseitigen Dreieck teile ich deine Meinung, dass ich das Gefühl habe, zu nahe am Geschehen zu sitzen.
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Beitragvon Hans-Martin » 08.05.2014, 07:42

nihil.sine.causa hat geschrieben: Bei mir ist es - durch Zufall - ziemlich genau ein gleichseitiges Dreieck. Das aber ergibt sich aus (1) Hörplatzwahl bei 2/3 der Raumlänge, (2) LS-Positionierung bei >1/6 der Raumlänge, (3) Seitenposition bei <1/4 und >3/4 der Raumbreite.

Hallo Harald

Welch ein Zufall, dass hier die Raumparameter so zusammentreffen, dass Dreieck und 1/4 Breite als Wandabstand für das DBA zugleich erfüllt sind. Angenommen, du hättest keinen Bedarf für eine plane Wellenfront, weil der Rest des LS als halber Omnipol abstrahlt(mit dem natürlichen Abfall über die Entfernung), würdest du eine andere Aufteilung /Positionierung in den Seitenmoden wählen? 1/3 oder 1/6 wären da zu nennen.

Das bisherige Ergebnis der Umfrage (3) mag viele überraschen, zeigt aber auch an, dass andere Kriterien Priorität vor der Dreiecksregel bekommen. Die Frage: Welches Verhältnis erweist sich als klanglich bestes? wäre vermutlich zuviel velangt, aber welche Aufteilung seitlich hat sich bei den Mitforenten durchgesetzt?

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon aston456 » 08.05.2014, 11:36

Hallo,

Haralds Positionierung der LS im Raum kommt bei mir auch so ungefähr hin, wobei der Hörplatz eher bei 55% der Raumlänge angesiedelt ist. Wäre der Raum nach hinten hin kürzer, würde ich aber auch im gleichen Verhältnis den Hörplatz kürzen.

Gruß,
Kai
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Beitragvon quaternione » 08.05.2014, 12:53

Bei mir sind es 1,30m vom linken Lautsprecher zur Seitenwand, auf der anderen Seite (durch die L-Form) deutlich mehr. :D Trotz der Asymmetrie kann ich aber keine negativen Effekte feststellen, der relativ große Abstand zur Seite links hilft anscheinend. Zur Rückwand ist der Abstand der LS 1,70 m. Dieses Setup funktioniert insgesamt sehr gut.

Interessant wird es bei den neuen Lautsprechern. Neues Spiel, neues Glück. :D
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Beitragvon taggart » 08.05.2014, 16:40

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Beitragvon Tinitus » 10.05.2014, 15:23

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nach dem hier geschriebenem nicht verwunderlich, da ich nicht nur gerne quer denke, sondern auch quer im Raum höre.

Gruß

Uwe
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Beitragvon lukivision » 16.06.2014, 15:50

1 - mittlerweile, nachdem ich nach langen Versuchen von "3" beginnend immer weiter nach vorne gewandert bin. Da meine ich das ausgewogenste Verhältnis von Bühnenbreite- und tiefe zu hören.
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Beitragvon cinematic » 16.06.2014, 16:11

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Beitragvon snilax » 16.06.2014, 16:19

Seit ein paar Tagen höre ich lieber mit 1. Wegen der ergreifenden räumlichen Wirkung.
Gruß
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Beitragvon sendebild » 03.10.2014, 12:39

1) ... bei einer Seitenlänge von 180 cm und akustisch bearbeitetem Raum.

Gruß
Sven
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Beitragvon llucki » 03.10.2014, 13:30

Also ich bin mit meinem Sessel in Leichtbauweise ziemlich viel unterwegs nach vorne oder nach hinten. Aber alles im Bereich von 3, ganz selten lande ich mal bei 1, wenn die Ortbarkeit der Phantommitte prägnanter sein soll und die Bühne dabei nicht zu breit wird, aber nie in 2.

Bei der vorherigen Anlage/Raum war es ähnlich, da allerdings im Bereich von 2 bis max. 1. Da waren völlig andere Bedingungen.
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Beitragvon Eusebius » 27.03.2016, 12:04

Nahezu 1:

2,70 m LS - LS
2,90 m LS - HP

LS eingewinkelt.
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Beitragvon Pittiplatsch » 04.04.2016, 20:07

super konnte meins direkt von Sven kopieren :)

1) ... bei einer Seitenlänge von 180 cm und akustisch bearbeitetem Raum
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Beitragvon coquillat » 26.04.2016, 17:31

... 3, wobei ich auch die LS einwinkle.
LS - LS: 180 cm
LS - HP: 270 cm
LG, Nikolaus :D
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Beitragvon Twity » 26.04.2016, 19:21

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